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Erstmals seit 1998: Wimbledon ohne Roger Federer
Aus Sport-Clip vom 24.06.2022.
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Zurückblättern bis 1998 Wimbledon ohne Federer: Es war das Jahr von Simmens Olympiagold

Wimbledon findet in diesem Jahr erstmals seit 1998 ohne den Schweizer Rekordsieger Roger Federer statt. Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise.

Am 22. Juni 1999 hat Roger Federer im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal im Haupttableau von Wimbledon aufgeschlagen. Zwar endete die Premiere mit einer Niederlage gegen den Tschechen Jiri Novak, dennoch sollte es der Auftakt zu einer aussergewöhnlichen Liebesgeschichte werden:

  • 4 Jahre nach seinem Debüt auf dem «heiligen Rasen» stemmt Federer die Trophäe ein erstes Mal in die Höhe.
  • Zwischen 2003 und 2007 heisst der Sieger immer Roger Federer.
  • Der Baselbieter gewinnt das Turnier insgesamt 8 Mal (zuletzt 2017) und damit so oft wie kein anderer.
  • 119 Partien hat er in Wimbledon bestritten und dabei unglaubliche 105 Siege gefeiert.

22 Mal in Folge (2020 fand die Austragung wegen Corona nicht statt) nahm der Baselbieter am 3. Grand-Slam-Turnier der Saison teil. 2022 folgt nun eine spezielle Ausgabe: Wimbledon wird zum ersten Mal seit 24 Jahren ohne Federer stattfinden, bei der Auslosung am Freitag vor Ort fehlte sein Name erwartungsgemäss.

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Archiv: Roger Federers letzter Wimbledon-Triumph 2017
Aus sportlive vom 16.07.2017.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 33 Sekunden.

1998, als ...

1998 war die letzte Ausgabe an der Church Road, an der der bald 41-jährige Schweizer nicht teilgenommen hat. In jenem Jahr also, als Frankreich zum ersten Mal Fussball-Weltmeister geworden ist, Kaiserslautern als Bundesliga-Aufsteiger sensationell den Titel gewonnen hatte, der EV Zug seinen 1. Schweizer Meistertitel geholt hatte, Oscar Camenzind zum Schweizer Sportler des Jahres gekürt worden ist und Gian Simmen sich in Nagano zum ersten Halfpipe-Olympiasieger gekrönt hatte.

Weitere Beispiele gefällig? Schauen Sie sich das oben eingebettete Video an.

«Wimbledon total» bei SRF

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Beim 3. Grand-Slam-Turnier des Jahres geniesst SRF umfassende Liverechte. Täglich streamen wir unkommentiert auf unserer Webseite sowie in der Sport App sämtliche Einzelpartien, die in Wimbledon auf den 3 Hauptplätzen Centre Court, Platz Nr. 1 und Nr. 2. stattfinden.
Täglich werden auch im TV sowie in der Sport App ausgewählte Partien live übertragen. Nebst den Kommentatoren Stephan Liniger und Adrian Arnet wird Sie am Mikrofon Patty Schnyder begleiten.

Gibt es ein Wimbledon-Comeback?

Ob Federer überhaupt noch einmal in sein «Wohnzimmer» zurückkehren wird, bleibt offen. Zu gönnen wäre es ihm allemal. Denn sein letzter Auftritt in Wimbledon – was gleichzeitig auch sein bislang letztes Spiel auf der ATP-Tour gewesen ist – endete mit einer schmerzhaften Dreisatz-Niederlage und einem 0:6 im 3. Umgang gegen den Polen Hubert Hurkacz.

Radio SRF 3, Abendbulletin, 24.06.2022;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    "Gibt es ein Wimbledon-Comeback?" Diese Frage scheint mir verfrüht. Momentan ist nicht einmal ganz sicher, ob R. Federer im Oktober 2022 in Basel antritt und ein oder mehrere Spiele gewinnen kann. Und Wimbledon als "Wohnzimmer" von R. Federer war einmal. An künftige längere Aufenthalte dort (mehrere Runden im gleichen Jahr) ist aus heutiger Sicht leider kaum zu denken. Die Verletzungsgeschichte in mehreren Etappen dauert schon sehr lange, und in dieser Zeit ist Federer nochmals älter geworden.
    1. Antwort von Tobias Wild  (Der Anwalt)
      Wie ein guter Wein wird er mit dem Alter immer besser.
      Die Erfahrung ist nicht zu unterschätzen und etwas vom Wichtigsten im Tennis!
    2. Antwort von Keller Mägi  (TennisSport)
      Offen ist, ob es in Wimbledon nochmals ein Comback von RF gibt. Also ist es eine Frage, die man jederzeit stellen kann. Dann Wohnzimmer war einmal. Kaum, denn nach wie vor ist es der Lieblingsplatz, sprich wo er sich am liebsten aufhält so lange er Tennis spielt (und immerhin hat er sich ja auch 2021 bis ins 1/4 Final (trotz Knieproblemen) darin aufgehalten! Übrigens, ist es ihrerseits wohl auch verfrüht zu sagen, dass an längere Aufenthalte dort kaum zu denken ist.
    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Mägi Keller, ich kann ja verstehen, dass Sie sich nochmals ein gleich erfolgreiches Comeback Ihres Tennisidols wie vor Jahren wünschen. Aber die Fakten sollten Sie vielleicht trotzdem nicht ganz ausblenden, also, wie von mir erwähnt, die lange Verletzungsgeschichte in mehreren Etappen und das weiter fortgeschrittene Alter des R. Federer. Eine Wettkampfpause von mindestens 15 Monaten im Alter von rund 40 Jahren kann normalerweise nicht einfach so weggesteckt werden, jedenfalls im Spitzentennis.
    4. Antwort von Keller Mägi  (TennisSport)
      @Josef Graf Meine Antwort bezog sich darauf, dass Sie sagen es sei verfrüht die Comeback-Frage zu stellen. Ist es denn nicht auch verfrüht zu sagen, dass an kein längerer Aufenthalt von RF zu denken ist? Zur Realität, sicher spricht im Moment nicht gerade viel für RF, nur, er hat mich in seiner Karriere schon so oft positiv überrascht, also bleibe auch ich positiv. Und wenn nicht, so what, er ist und bleibt für mich der genialste Tennisspieler auf und neben dem Platz. Auch ich bin gespannt.
  • Kommentar von Bengt Stromberg  (Stromberg)
    1998 soll Federer an der "Church Road" (ein Begriff, den ein Sportjournalist in der Schweiz bis etwa 2014 nie verwendet bzw. gekannt hätte...) nicht gespielt haben? Mit Verlaub, 1998 hat Federer an der "Church Road" nicht nur gespielt, sondern sogar ein Turnier gewonnen. Präzision ist alles, nicht nur im Tennis!
  • Kommentar von Tobias Wild  (Der Anwalt)
    Roger Federer wird ein noch beeindruckenderes Comeback hinlegen als 2017.
    Der grösste Sportler aller Zeiten wird den Gegnern das Fürchten lernen.
    Wenn es Jemandem zuzutrauen ist, dann ihm! Go Roger!
    1. Antwort von Mario Risch  (ric)
      Sie haben das "von" vergessen. ....von den Gegnern.... :)
    2. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Träumen sie ruhig weiter!
    3. Antwort von Keller Mägi  (TennisSport)
      @Erich Singer, auch im 2017/2018 sagten Sie wahrscheinlich träumt weiter. Nun träumen und hoffen darf man (siehe 2017), Träume können aber müssen nicht immer wahr werden. Wenn nicht, so what? Er ist und bleibt der genialste Tennisspieler auf und neben dem Court, den wir je auf dem Platz sahen. Zu wünschen wäre es ihm so oder so.
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Gutes Wortspiel mit gewissem Realitätspotential, Herr Risch, obwohl bei mir der Groschen nicht sofort gefallen ist.
      .... wird von den Gegnern das Fürchten lernen.:)