Beliebteste (Tennis-)Destination? Indian Wells!

Auf die Reise nach Indian Wells freut sich praktisch jeder Spieler. Doch was macht das Turnier in Kalifornien so speziell? Wir haben 5 Gründe gefunden.

    • 1.
      Das Setting
      Mitten in der Wüste, im «Coachella Valley», steht der imposante «Indian Wells Tennis Garden». Ein Center Court mit über 16'000 Plätzen, dazu 29 Hardcourts, ein Fitnessstudio, Restaurants und und und. Hinzu kommen die atemberaubende Kulisse und die subtropischen Bedingungen, welche dieses Turnier so einmalig machen. Auch die kurzen Wege werden von den Spielern sehr geschätzt. Gerne nutzen die Profis die tennisfreie Zeit für eine Runde Golf.
      Federer beim Training

      Bildlegende: Atemberaubende Kulisse Tennis mitten in der Wüste im «Coachella Valley» bei subtropischen Bedingungen. EQ Images

    • 2.
      Die Atmosphäre
      Auf der grossen Anlage vergnügen sich die Stars inmitten der Fans oft mit einer Partie Fussball. Auch Frisbee ist sehr beliebt. Die Spieler schätzen diese Unaufgeregtheit und Ruhe genauso wie die Zuschauer. «Es ist schön und entspannt, man hat viel Platz», zählt Roger Federer die Vorzüge auf. Obwohl Indian Wells neben den vier Grand Slams das grösste Tennisturnier überhaupt ist, geht es so familiär zu und her wie kaum anderswo.
      Djokovic beim Fussball.

      Bildlegende: Allseits beliebt Auf der grossen Anlage vergnügen sich die Stars oft mit einer Partie Fussball. Das gibt es sonst nirgends. Keystone

    • 3.
      Die Fans
      Obwohl Indian Wells selbst nur knapp 5000 Einwohner hat, ist das Tennisturnier ein Zuschauermagnet. Zum 40-jährigen Jubiläum strömten im letzten Jahr 456'672 Fans auf die Anlage. Ob auf den grossen Courts oder auf den Nebenplätzen – die Tribünen sind im Gegensatz zu vielen anderen Turnieren und sehr zur Freude der Spieler praktisch immer voll.
      Der Center Court in Indian Wells.

      Bildlegende: Grossandrang Zum 40-jährigen Jubiläum strömten im letzten Jahr 456'672 Zuschauer auf die Anlage. EQ Images

    • 4.
      Die Kulinarik
      Einen Happen essen und dabei Tennis schauen? Kein Problem in Indian Wells. Ob japanisch, italienisch oder so richtig amerikanisch – die Zuschauer haben die Qual der Wahl. Solch kulinarische Höhenflüge gibt es wohl bei keinem anderen Turnier.
      Das Nobu-Restaurant in Indian Wells.

      Bildlegende: Besser gehts nicht Einen Happen bei «Nobu» essen und dabei Tennis schauen? Kein Problem in Indian Wells. www.watkinslandmark.com

    • 5.
      Die Möglichkeiten
      Wer denkt, die Organisatoren würden sich auf den Lorbeeren ausruhen, irrt gewaltig. Multimilliardär Larry Ellison, der das Turnier 2009 für rund 100 Millionen Dollar gekauft hatte, hat seither weitere 100 Millionen investiert. Ein Ende ist nicht abzusehen. «Indian Wells soll fürs Tennis das werden, was Las Vegas für Zocker ist», formulierte es «Bloomberg» passend. Am liebsten schon bald das 5. Grand-Slam-Turnier.
      Inhaber Larry Ellison mit den Tennisstars.

      Bildlegende: Inmitten der Stars Inhaber Larry Ellison. Reuters

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 9.3.16, 9 Uhr.