Eine Plauschveranstaltung, die Fragen aufwirft

Zum zweiten Mal nach 2014 findet zum Jahresende die International Premier Tennis League (IPTL) statt. Eine Show-Veranstaltung, die bei den Profis für gute Stimmung sorgt – aber Misstöne mit sich bringt.

Immer mehr Profis unterbrechen ihre Saisonpause, um an der International Premier Tennis League (IPTL) teilzunehmen. Das dürfte der ATP und WTA ein Dorn im Auge sein:

  • Viele Top-Spielerinnen und -Spieler beklagten sich über die Fülle des Turnierkalenders.
  • 2012 verlängerte die ATP die Saisonpause darum von 5 auf 7 Wochen.
  • Regelmässige und kurzfristige Absagen kommen trotzdem noch immer vor.
  • 7 Spieler aus den Top 10 sind für die IPTL gemeldet. Dort kassieren sie horrende Antrittsgagen (teils über 1 Million Dollar). Novak Djokovic zog die Notbremse und sagte seine Teilnahme ab.
  • Serena Williams hatte ihre Saison nach den US Open für beendet erklärt, an der IPTL tritt sie aber an.
  • Aus der Schweiz nehmen Roger Federer (Neu Delhi, Dubai, Singapur), Stan Wawrinka (Singapur) und Belinda Bencic (Kobe, Manila) an der IPTL teil.

Die Saison nach der Saison sozusagen – trotz Saisonpause.

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Der Modus

- Pro Partie gibt es ein Männer- und ein Frauen-Einzel, ein Männer-Doppel, ein Mixed und ein Duell der Altstars – je über einen Satz.
- Bei Einstand entscheidet der nächste Punkt über den Game-Gewinn
- Beim Stand von 5:5 kommt es zum «Shoot-Out»: Wer innerhalb von 5 Minuten mehr Punkte macht, gewinnt den Satz.
- Sieger ist jenes Team, das am meisten Games gewonnen hat.
- Die Spielorte sind Kobe (2.-4.12.), Manila (6.-8.12.), Neu Delhi (10.-12.12.), Dubai (14.-16.12.) und Singapur (18.-20.12.).