Es geht Schlag auf Schlag für die Schweizer in Indian Wells

Am Sonntag steht beim Turnier in Indian Wells ein Schweizer Grosskamftag bevor. Ab circa 20:30 Uhr Schweizer Zeit stehen der Reihe nach Timea Bacsinszky, Stan Wawrinka und Roger Federer im Einsatz.

Roger Federer an der Pressekonferenz in Indian Wells.

Bildlegende: Bereit für den Ernstkampf Roger Federer. Keystone

Am Sonntag geben sich die Schweizer im Coachella Valley gewissermassen den Tennisschläger in die Hand. Zwar spielen sie auf verschiedenen Courts, dürften sich aber zeitlich ablösen, sofern alles nach Plan läuft.

Das Sechzehntelfinal-Spiel von Timea Bacsinszky ist als erstes Match dieser Schweizer Trilogie angesetzt. Die Waadtländerin hat folglich die Möglichkeit, einen erfolgreichen Schweizer Tag einzuläuten und gleichzeitig ihren 14. Sieg in Serie zu erringen.

Auf Bacsinszky (WTA 26) wartet ab circa 20.30 Uhr Schweizer Zeit mit der Top-10-Spielerin Jekaterina Makarowa eine grosse Herausforderung. Für die Romande sprechen zwei Argumente: ihre Formstärke und die Head-to-Head-Bilanz. So hat sie 2 von bislang 3 Direktduellen mit der Russin für sich entschieden.

Wawrinka gegen Haase klar favorisiert

Nach Bacsinszky wird Stan Wawrinka in Indian Wells ins Turnier eingreifen. Sein Einsatz gegen den Niederländer Robin Haase (ATP 104) ist als dritter im Stadium 2 vorgesehen und dürfte gegen 22 Uhr Schweizer Zeit beginnen. Noch jedes Mal hatte sich der Romand bei den 6 vorherigen Vergleichen durchgesetzt.

Eine Motivationsspritze für Federer

Roger Federer wird den Schweizer Reigen beschliessen und dürfte kaum vor Mitternacht seine Partie gegen den Argentinier Diego Schwartzman (ATP 63) aufnehmen. Der Schweizer Rekordsieger des Turniers in Indian Wells, der in den Jahren 2004, 2005, 2006 und zuletzt 2012 triumphiert hatte, machte sich auf spezielle Art heiss für seinen 15. Start in Kalifornien.

Federer traf den früheren Eishockeyspieler Teemu Selänne. Der «finnische Blitz» bestritt 21 Saisons in der NHL und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Torschützen. Der Schweizer sprach von einer grossartigen Begegnung, bei der er sich ganz demütig gefühlt habe, wie er vertwitterte. «Denn er ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler.» Selänne gab die Blumen prompt zurück und meinte: «Sogar der Kaffee schmeckt besser, wenn man ihn mit solchen Weltklasseathleten geniessen kann.» Zur Runde gesellte sich auch sein Landsmann Jarkko Nieminen (ATP 70).

In Indian Wells ist noch eine 4. Schweizerin auf Kurs. Belinda Bencic spielt dann erst am Montag wieder gegen Caroline Wozniacki (WTA 5) um den Vorstoss in die Achtelfinals.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgenbulletin, 14.03.2015