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Tennis allgemein Federer: «Top-Resultate nicht selbstverständlich»

In einem Interview anlässlich seines Malawi-Besuchs für die «Roger Federer Foundation» hat der Tennisstar die bisweilen unverhältnismässigen Erwartungen an die Top-Spieler der ATP-Tour angesprochen.

Legende: Video «Federer über den Druck der Top 4 (Engl., SNTV)» abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Vom 20.07.2015.

Während des Besuchs einer Schule in Malawi, bei dem er auch über die Olympischen Spiele in Rio sprach, nahm Roger Federer zur immensen Erwartungshaltung an seine Person Stellung: «Ein Final ist auch schon ein gutes Resultat», meinte der 33-Jährige mit Blick auf Wimbledon und wies darauf hin, dass man die Top-Spieler nicht nur an Titeln messen sollte.

In London wollten ihn die Leute unbedingt zum 8. Mal gewinnen und den 18. Major-Titel holen sehen – und waren enttäuscht nach der Final-Niederlage gegen Novak Djokovic. Dabei hätte Federer bereits mit dem Vorstoss in den Final «ein grossartiges Turnier gespielt.»

Federer nimmt Presse in Verantwortung

Der Tennisstar appellierte auch an die Presse, die Erwartungen etwas herunter zu schrauben: «Sie sehen Halbfinal- und Finalteilnahmen von Nadal, Djokovic, Murray oder mir als normale Resultate an. Dabei ist es jedes Mal aussergewöhnlich, bei einem Turnier so weit zu kommen.»

8 Kommentare

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  • Kommentar von Benno Auf der Maur, Z.z. Valbella
    Hey Mr. Hauser, was soll der Blödsinn??? Inhaltlich mag ja an Ihrer Aussage etwas dran sein (ausser letzter Satz). Sprachlich ist es jedoch eine Respektlosigkeit sondergleichen!!
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  • Kommentar von Margrit Burkard-Wunderli, Ste.Catherine d.l. Jacques-Cartier Quebec Kanada
    Ja, Herr Roger Federer hatte einen sehr großen Druck von uns allen die ihn schon als Sieger feierten. Auch ich gehörte dazu.Wir alle als Fan von Herrn Federer müssen einwenig zurückschrauben und nicht nur immer das Beste erwarten, nur so können wir ihm helfen das Gleichgewicht zu finden, denn es war eine unheimliche Belastung für ihn! Es ist doch ein Spiel und der Beste, gepaart mit einwenig Glück ist der Sieger!
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  • Kommentar von B. Hauser, Boswil
    Hey Mr. Federer, was soll der Blödsinn??? Vor allen anderen Leuten, hast du selbst vom 8. Titel - und dies ganz laut gesprochen! So ein Quatsch, dass viele enttäuscht seien, am meisten warst du es selbst! Jetzt die Medien in die Verantwortung nehmen, wo er doch gerade die Medien selbst so braucht??? Sorry Federer, je länger je mehr scheint es: Lueget ned ome, Memme goht ome...
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    1. Antwort von Christoph Schmid, Zürich
      Warum sollte RF vor Wimbledon 'nur' den Final oder gar den 2. Platz als Ziel erklären?Logisch, ist nach 7 T. sein Ziel, ein 8. zu gewinnen, nicht? Warum sollte er sonst noch antreten? Ich bin völlig dafür, dass man auch einen beinahe Nationalhelden wie RF kritisch hinterfragt.Trotzdem scheint sich mir bei einigen negativen, substanzlosen Kommentaren, ein Aufmerksamkeitskomplex des Verfassers zu zeigen.Diese Aufmerksamkeit so hier zu gewinnen ist relativ einfach und jetzt nicht soo eine Leistung.
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    2. Antwort von Pia Müller, 9443 Widnau
      1. Kennen Sie Roger Federer persönlich, dass Sie ihn duzen ? 2. Ihr Kommentar ist so extrem daneben und nicht nachvollziehbar. 3. Die Leistungen, die Persönlichkeit von RF ist/wird NIE übertroffen werden. 4. Ich hoffe, Roger Federer macht noch lange mit bei den ATP TOPS, auch wenn vielleicht nicht immer wieder im Final.
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    3. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Es besteht ein sehr grosser Unterschied dazwischen, sich ein selbst (grosses) Ziel zu setzen und den Erwartungen von aussen entsprechen zu müssen. Auch kann man sich selbst sehr wohl ein (grosses) Ziel setzen und dennoch wissen, dass es nicht selbstverständlich ist, dieses auch zu erreichen. Mir scheint, Sie (B. Hauser) verwechseln auch sonst noch ein paar Dinge miteinander.
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