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Laver Cup ohne den Initiator Federer: «Das Schlimmste liegt hinter mir»

«Die Reha geht Schritt für Schritt vorwärts»: Das Comeback ist noch nicht absehbar, doch Federer blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Roger Federer winkt in Wimbledon
Legende: Geduld und Zuversicht Roger Federer stand seit dem Viertelfinal-Out in Wimbledon nicht mehr auf dem Tennisplatz. Reuters

«Das Schlimmste liegt hinter mir, ich freue mich auf alles, was kommt», meinte Roger Federer bei einem Sponsorentermin. Nach dem Viertelfinal-Aus in Wimbledon war eine 3. Knie-OP nötig geworden. «Kommt man nach einer Verletzung zurück, ist jeder Tag ein besserer Tag. Eine spannende Zeit. Ich habe das schon letztes Jahr durchgemacht, es ist mental kein Problem», sagte Federer.

Es werden 3 Hardcore-Tage, an denen ich mir voll Tennis reinziehe.
Autor: Roger Federerüber den Laver Cup 2021

Die Rückkehr auf die Profitour sieht der 40-Jährige als «Herausforderung». Er will «möglichst schnell ins Konditionstraining und auf den Platz» zurückkehren, «aber das braucht noch ein bisschen Geduld».

Der Laver Cup in Boston (24.-26. 9.) wird ohne den Initiator auskommen müssen. «Das schmerzt mich natürlich sehr», sagte Federer. Er werde das Duell zwischen Europa und dem Rest der Welt aus der Ferne verfolgen: «Es werden 3 Hardcore-Tage, an denen ich mir voll Tennis reinziehe.» 2022, wenn der Laver Cup in London gastiert, will er wieder dabei sein: «Das ist eines meiner Ziele, dass ich mich richtig reinhänge, um zurückzukommen und dort spielen zu dürfen.»

Video
Archiv: Federer muss wieder unters Messer
Aus Tagesschau vom 16.08.2021.
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15 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Jetzt ist der Moment gekommen, wo ich die Frage in den Raum werfe; verpasst hier ein grandioser Spieler seinen Abgang bzw. Rücktritt? Nicht das Alter alleine ist maßgebend, aber mit jeder Spiel- und Verletzungspause naht ein unschönes Ende. Vielleicht sollte Roger auf die Körpersignale hören?
  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Wenn sich Federer von einer OP zur nächsten und dann noch durch monatelange Rehas schleppen will, nur um dann bei irgendeinem Major vielleicht wieder kurz auf dem Platz zu stehen, muss man feststellen, dass er den richtigen Zeitpunkt mit Tennis aufzuhören längst verpasst hat. Jetzt kommt es einem einfach nur noch traurig vor. Roger, warum tust du dir (und uns) das an? Du hast doch längst allen genügend bewiesen. Niemand wird dich vergessen.
  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    Ich denke nicht, dass ausserhalb der Schweiz ein Comeback von Federer (oder eine Rückkehr von Nadal) gross interessiert. Die grosse Frage im Tennis ist doch, ob Djokovic 2022 noch einmal ein oder mehrere Grand-Slam-Turniere gewinnen wird, oder ob er durch Zverev, Medvedev und Tsitsipas (sowie andere Jüngere) abgelöst werden wird. Diese Frage ist im Gegensatz zur Frage, was mit Federer und Nadal geschieht (sie werden einen Ehrenplatz in der Hall of Fame erhalten), völlig offen und spannend.
    1. Antwort von Michael Stiefel  (MBoot)
      Das dürfen Sie selbstverständlich denken - Sie liegen damit aber wohl ziemllich falsch. Die Fanbasis von Roger Federer in Asien und den USA ist bedeutend grösser als die in der Schweiz. Ausserdem strömen die Zuschauer in erster Linie wegen Nadal und Federer in die Stadien - das wird auch 2022 so sein. Djokovic wurde ja bereits durch Medvedev abgelöst. Möglicherweise gewinnt Djokovic noch weitere Grand Slam Titel, aber das wird die Tenniswelt nicht gross bewegen.