Zum Inhalt springen

Tennis allgemein Martina Hingis bald in «Hall of Fame»

Als erste Schweizer Vertreterin wird Martina Hingis in die «Hall of Fame» des Welttennis aufgenommen. Hingis wird die Ehre zum frühestmöglichen Zeitpunkt, nämlich fünf Jahre nach dem Rücktritt, zuteil.

Legende: Video Tennis: Ehre für Martina Hingis abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 05.03.2013.

Die eigentliche Aufnahmefeier wird im Sommer anlässlich des ATP-Rasenturniers von Newport, Rhode Island (USA), zelebriert, wo die Hall of Fame samt Tennismuseum beheimatet ist. Zur Aufnahme erhalten die Auserwählten, zu denen neben Hingis auch Ex-Profi Cliff Drysdale (SA), ATP-Mitgründer Charlie Pasarell (Puerto Rico) sowie der Rumäne Ion Tiriac (früherer Manager von Boris Becker) gehört, jeweils einen Smaragdring.

Einmalige Karriere

Die heute 32-jährige Hingis gewann in ihrer 13 Jahre dauernden Karrriere 15 Grand-Slam-Titel, darunter 9 im Doppel und einen im Mixed-Wettbewerb. Im März 1997 eroberte sie 16-jährig als jüngste Spielerin aller Zeiten die Führung in der Weltrangliste.

Unrühmlicher Abgang

Mit 22 Jahren beendete die Schweizerin 2003 wegen Fussproblemen ihre Karriere, kehrte 2006 aber zurück und kletterte in der Weltrangliste nochmals bis Rang 7. Im November 2007 trat sie nach einem positiven Kokainbefund (bei einer Kontrolle in Wimbledon) abermals zurück, wobei Hingis stets ihre Unschuld beteuerte.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ali Berber, Krakow
    Ich glaub der Grund warum die Hingis nicht beliebt ist und war findet man bei ihrer fehlenden Intelligenz und Charisma. Aber Tennis konnte sie spielen. Hätte sie die beiden anderen Eigenschaften nur ein klein bisschen ausgeprägt gehabt, währe ihr eine Kariere wie Federer gelungen. Der ist übrigens auch nicht nur Schweizer und das gehört zur Schweiz dazu.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Zweifellos eine verdiente Ehre für eine Tennisspielerin, die bis heute die beste Schweizer Tennisspielerin aller Zeiten ist. Noch in ihrer aktiven Zeit konnte ich nie verstehen, warum sie hier insgesamt so unbeliebt war, obwohl sie ihren Reichtum nie derart zur Schau gestellt hat wie so viele andere in dieser Branche. Sie mag ihre Zickereien gehabt haben, aber ich glaube, dass sie vor allem deshalb nicht so beliebt war und ist, weil sie keine "echte" Schweizerin ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gladiatorin, Basel
    Es mag gut sein dass sie wirklich Koks genommen hat, dass ist aber sicher nicht passiert weil sie ihr ganzes leban lang nur party machen wollte, sondern viel eher wegen dem enormen druck und den unmengen an geld mit denen spitzensportler heute zugedeckt werden... Falls sie nicht in eine Falle getappt ist...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen