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Tennis allgemein Masarova spielt nicht mehr für die Schweiz

Das Schweizer Tennis verliert ein Talent: Rebeka Masarova spielt ab sofort für Spanien.

Tennisspielerin.
Legende: Nationenwechsel Rebeka Masarova spielt künftig für das Heimtland ihrer Mutter. Keystone

Rebeka Masarova (WTA 431) wird ab sofort nicht mehr für die Schweiz spielen. Die 18-Jährige, in Basel geboren und aufgewachsen, hat sich dazu entschlossen, in Zukunft für Spanien anzutreten. Masarova ist zwar gebürtige Schweizerin, ihre Mutter stammt aber aus Spanien. Ihr Vater kommt aus der Slowakei.

Angespanntes Verhältnis

Zu den Gründen des Nationenwechsels wollte sich Swiss Tennis nicht äussern. In der Vergangenheit war das Verhältnis zwischen der 18-jährigen Baslerin und dem Schweizer Verband aber nicht immer einfach.

Offizielles Gesuch fehlt noch

Das offizielle Gesuch für den Nationenwechsel durch die ITF und den spanischen Verband ist noch nicht bei Swiss Tennis eingetroffen, das dazu Stellung beziehen muss. So lange ist Masarova im Fed Cup noch nicht für Spanien spielberechtigt.

Den grössten Erfolg feierte Masarova 2016, als sie das Juniorinnen-Turnier von Roland Garros gewann. Im gleichen Jahr stiess sie beim WTA-Turnier in Gstaad bis in die Halbfinals vor.

Legende: Video 2016: Masarova verliert Gstaad-Halbfinal gegen Golubic abspielen. Laufzeit 1:51 Minuten.
Vom 16.07.2016.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Ich bin ja auch der Meinung, dass ein Roger Federer sehr viel für die Schweiz gemacht und erreicht hat. Trotzdem habe ich langsam Mühe damit, dass man nur noch Turniere spielt, auf die man gerade Lust hat oder wo's genug "Kohle" bringt, mal im Daviscup spielt, dann wieder nicht und mit dieser Einstellung auch noch x-Mal Sportler des Jahres wird. Diese "Extrawürste" bleiben auch dem Nachwuchs nicht verborgen.
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    1. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      meine güte was hat jetzt ein RF kommentar wieder hier verloren? und zweitens die "extrawürste" hat RF aufgrund der ATP regeln, welche für alle gleich gelten. er erfüllt halt eben die verschiedenen kriterien, so dass er mehr freiheiten hat in der jahresplanung. nebenbemerkung: niemand hat mehr davis cup gespielt als federer.
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    2. Antwort von Andy Rubin Aznar (Andy Rubin Aznar)
      Ähm jeder hat mehr Daviscup gespielt als Federer. Er war immer everybodys Liebling, für die "Nationalmannschaft spielen wollte er dann doch nicht, wenn es ihm nicht in seine persönliche Planung passte. In Olympia Jahren sah das dann anders aus, da Daviscupeinsätze Voraussetzung für die Olympiateilnahme sind. Aber der Erfolg gibt ihm recht. Und schliesslich hat er den Daviscup ja doch noch gewonnen. Hätte er aber wirklich immer zur Verfügung gestanden, hätte die schweiz einige Titel mehr geholt.
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    3. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      beides falsch. erst als mit stan ein zweiter topspieler zur verfügung stand konnte man "ernsthafter" über den dc titel nachdenken. und nein, niemand hat mehr dc partien für die ch gespielt als roger federer.
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  • Kommentar von Namor Brisk (Namor)
    Vielleicht müsste man sich mal überlegen, die Jungtalente, welche Doppelbürger sind, besser an den Verband und das jeweilige Land zu binden. Die ganze Ausbildung geniessen sie in der Schweiz. Bei einem Nationenwechsel wäre vielleicht eine Ausbildungsentschädigung oder so etwas einzuführen. Grundsätzlich finde ich aber, wenn sich ein Athlet nicht mit dem Land identifizieren kann, soll er gehen. Wenn man sein Land schon vertreten darf, dann wenigstens mit dem gebührenden Stolz!!
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Die Verlautbarung, dass jemand nicht für Swiss Tennis mehr spielen will ist so etwas unklar. Es wäre gut zu hören, weshalb? Wie alle wissen, ist ab und an nicht das Verhältnis der Spielerin nicht ok ist sondern das zwischen den Eltern und dem Verband. Allerorts muss man lernen, auch einmal nein zu sagen! Ein Verband muss sich auch nicht alles gefallen lassen. Die kleine Erpressung, ich gehe ins Ausland spielen-Reisende soll man nicht aufhalten. Eher eine Rechnung senden für gehabte Kosten.
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