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Auch Bacsinszky und Vögele out Bittere Niederlage für Golubic

Viktorija Golubic wirft sich den Ball zum Service auf.
Legende: Alles Strecken nützt nichts Viktorija Golubic scheitert einmal mehr früh. Keystone
  • Viktorija Golubic wendet gegen Varvara Lepchenko (USA/WTA 69) 2:39 Stunden auf, um letztlich mit 4:6, 7:5, 5:7 zu verlieren.
  • Auch Timea Bacsinszky verpasst ihren ersten Sieg des Jahres, indem sie Jekaterina Makarowa (Russ/WTA 36) mit 2:6, 6:2, 4:6 unterliegt.
  • Mit Stefanie Vögele ist auch die dritte Schweizerin ausgeschieden. Sie unterlag der Amerikanerin Sofia Kenin 4:6, 4:6.

Für die Zürcher Weltnummer 107, Viktorija Golubic, war es in Key Biscayne einmal mehr zum Haare raufen. Die 25-Jährige steht in dieser Saison schon zum 4. Mal nach einem Match über die volle Distanz mit leeren Händen da.

Im entscheidenden Durchgang lag sie 4 Mal mit einem Break voraus. Doch sie war nicht in der Lage, ihre Chancen zu verwerten: Beim Stand von 5:4 gab Golubic ihr Aufschlagspiel zu Null ab. Varvara Lepchenko kam nochmals zurück und liess sich auf der Zielgeraden nicht mehr aufhalten.

Bacsinszky: Kurzzeitig Oberwasser gespürt

Wenig hatte in Miami auch Timea Bacsinszky zu ihrem 1. Einzelsieg auf der Tour seit Wimbledon 2017 gefehlt. Doch die Lausannerin (WTA 48) musste sich der um 12 WTA-Ränge besser eingestuften Russin Jekaterina Makarowa nach fast zweieinhalb-stündiger Spielzeit mit 2:6, 6:2, 4:6 beugen.

Bacsinszky legte gegen Makarowa grossen Kampfgeist an den Tag. Nachdem sie im Entscheidungssatz einen Break-Rückstand wettgemacht hatte, schien sie Oberwasser zu haben. Doch Makarowa schaffte den vorentscheidenden Servicedurchbruch zum 5:4 und wehrte darauf eine Breakchance Bacsinszkys ab. Damit muss Bacsinszky weiter auf den ersten Sieg im 2018 warten.

Stefanie Vögele: Verpasste Chance

Stefanie Vögele musste sich der 19-jährigen Sofia Kenin in 86 Minuten 4:6, 4:6 geschlagen geben, was einer leisen Enttäuschung gleichkommt. Nach dem Finaleinzug in Acapulco und der souveränen Qualifikation für das Haupttableau in Miami verpasste es die Aargauerin, den Schwung gegen die in Florida wohnhafte gebürtige Russin mitzunehmen.

Ausser Reichweite wäre Kenin nicht gewesen. Wie Vögele hatte sich die 19-Jährige ihren Startplatz via Qualifikation erkämpft. Zu den Top 100 gehört Kenin seit dieser Woche zum ersten Mal. Anstatt die grössere Erfahrung auszuspielen, befand sich Vögele nach anfänglichem Breakvorsprung meist in Rücklage.

Serena Williams: Gegen Osaka abgeblitzt

Für Serena Williams (WTA 491) ist das zweite Turnier nach ihrer Babypause ebenfalls schon vorbei. Die Amerikanerin, die in Miami eine Wildcard erhalten hatte, verlor das Kräftemessen mit Indian-Wells-Siegerin Naomi Osaka (WTA 22) überraschend klar 3:6, 2:6. Letzte Woche war Williams in der 3. Runde von Schwester Venus besiegt worden.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 21.3.2018, 22:00 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Also wenn man 4 Breaks nicht nutzen kann ist es ein mentales Problem...
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Es ist schlicht und einfach haarsträubend, was uns die Schweizer Tennisspielerinnen dieses Jahr zeigen. Keine der drei Bestplatzierten (Golubic, Bacsinsky, Bencic) hat auch nur ein einziges Match gewonnen dieses Jahr, mal abgesehen vom Hopman Cup. Bencic wurde vor Ihrer Verletzung, von der sie sich zu 100% erholt hat, von vielen Tennisexperten als größtes Talent im Frauentennis bezeichnet. Viel ist von diesem Talent allerdings nicht mehr zu erkennen. Sehr schade & bedenklich.
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    1. Antwort von Dominik Bigler (Dömu97)
      Kein Match gewonnen stimmt nicht ganz, Herr Nager. Bencic gewann gegen Venus Williams u d Timea Babos dieses Jahr. Golubic kämpfte sich z.B. durch 2 Qualifikationsmatches. Bei Bencic ist das aber im Vergleich der Anzahl Teilnahmen und Ranglistenposition definitiv zu wenig. Ich bin mit Ihnen aber absolut einverstanden, dass die Leistungen momentan haarsträubend sind. Gerade Golubic hätte ihren Match definitiv gewinnen müssen.
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  • Kommentar von Dominik Bigler (Dömu97)
    Anfangs war ich ab der schlechten Vorhand geschockt. Jeder Ball flog ab der Vorhand als Angriffsball für Makarova übers Netz. Das sah man schlussendlich auch am Resultat des 1. Satzes. Der 2. Satz war viel besser. Sie spielte aggressiver und mit mehr Selbstvertrauen. Schade, hat es am Ende nicht gereicht. Hatte auch mit einem Ausruf zu einem ungünstigen Zeitpunkt während ihres Aufschlagspieles zu tun. Ich glaube, sie ist auf dem richtigen Weg und bis zu den French Open wieder Top! #AllezTimea
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