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WTA-Tour Auch der Heimvorteil hilft Bencic nicht

Die Premiere des WTA-Turniers in Biel bringt für Belinda Bencic nichts Neues. Zum 6. Mal in dieser Saison bleibt die 20-Jährige in der 1. Runde hängen.

Legende: Video «Live-Highlights Bencic - Witthöft» abspielen. Laufzeit 2:55 Minuten.
Vom 11.04.2017.

Carina Witthöft, die Weltnummer 69, war für Belinda Bencic keine übermächtige Gegnerin. Trotzdem gelang es beim vernichtenden 1:6, 3:6 auch gegen die Deutsche nicht, die Negativspirale zu durchbrechen.

Damit hat das Turnier im Seeland früh sein mit einer Wildcard bestücktes erhofftes Aushängeschild verloren. Und die kümmerliche Saisonbilanz der Schweizerin auf Stufe WTA verschlechtert sich auf 1:6. Eine Teilnahme an den French Open direkt im Hauptfeld liegt somit nicht mehr in Reichweite.

Auch körperlich nicht auf der Höhe

Die an Position 131 abgerutschte Bencic war nie in der Lage, beim ersten Direktvergleich die Hamburgerin zu bedrängen. Im 1. Satz rannte sie von Beginn weg einem Rückstand hinterher. In Umgang 2 kassierte sie den vorentscheidenden Servicedurchbruch nach zuvor 5 abgewehrten Breakbällen zum 3:4. Fortan war der Widerstand der 20-Jährigen, die körperlich weiterhin angeschlagen zu sein scheint, gebrochen.

Diese Zahlen unterstreichen den einseitigen Vergleich während 72 Minuten:

  • Bencic hatte nicht eine einzige Chance auf ein Break
  • Sie leistete sich 9 Doppelfehler (Witthöft: 4)
  • Sie produzierte 25 unerzwungene Fehler (Witthöft: 7)

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.04.2017 18:30 Uhr

Auch Teichmann scheitert

Mit Jil Teichmann scheiterte eine weitere Schweizerin in der ersten Runde. Die 19-Jährige unterlag in Bogota der Tschechin Katerina Siniakova in 2 Sätzen mit 0:6, 4:6.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Belinda Bencic war die bessere und gleichzeitig weniger gute Spielerin auf dem Platz. Dies munter wechselnd und nicht oft vorhersehbar. Nebst perfekten Schlägen und solchen mit Pech entstanden auch Schläge bei denen der Ball weit falsch flog. Es fehlt die Konstanz, mental wie technisch. Dass sie Tennis spielen kann muss sie nicht beweisen. Eines der Probleme der jungen Frau sind wir: Wir erwarten zuviel. Sie als Magnet am neuen Turnier in Biel einzusetzen war eventuell ein Anspruch zu viel.
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  • Kommentar von Alain Terrieur (Imhof)
    ...VIELLEICHT ZU WENIG LOHNGELDER, ALS MOTIVATION?
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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Die Unbekümmertheit ist weg. Dies ist jedoch nichts abnormales. Um dann ohne die Unbekümmertheit auf dem gleichen Niveau wie davor zu spielen, braucht es eine Steigerung des Spielniveaus. Meines Erachtens wäre die grösste Steigerungsmöglichkeit in der Fitness, ihrer Schnelligkeit zu finden. Das wichtigste ist aber nun, dass sie nicht mehr ständig verletzt ist. Ein Top Fitnesstrainer wie zB Paganini wäre gefragt. Ruhig und weitsichtig aufbauen, sonst wirds bald eng mit der Karriere..
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