Bacsinszky lässt sich von Gavrilova düpieren

Timea Bacsinszky ist in der 2. Runde des WTA-Turniers in Peking ausgeschieden. Nach gewonnenem Startsatz verlor die Lausannerin gegen Daria Gavrilova völlig den Faden und 9 Games in Serie.

Timea Bacsinszky.

Bildlegende: Kehrt Peking den Rücken Timea Bacsinszky. Keystone

Timea Bacsinszky (WTA 15) ist beim WTA-Turnier in Peking bereits in der 2. Runde gescheitert. In einer verrückten Partie unterlag die Schweizerin Daria Gavrilova (WTA 49) aus Australien mit 6:4, 0:6 und 4:6. Die 3 Sätze hätten sich unterschiedlicher nicht gestalten können.

  • Der Startsatz ist geprägt von Servicedurchbrüchen. In den ersten 6 Games kommt es zu nicht weniger als 4 Breaks. Bacsinszky nimmt Gavrilova schliesslich beim Stand von 5:4 den Service ab und bringt den Satz in trockene Tücher.
  • Danach hat Bacsinszky relativ wenig zu melden. Sie kann keine ihrer 3 Breakchancen realisieren, während dies ihrer australischen Kontrahentin gleich 3 mal gelingt. Der Satz geht mit 6:0 an die Weltnummer 49.
  • Ein Déja-vu droht der Schweizerin im 3. Satz zu widerfahren: Schnell liegt sie mit 0:3 hinten. Den Verlust des 10. Games in Serie kann die Schweizerin dank einem Break zwar abwenden. Die Hypothek, um die Partie noch drehen zu können, ist indes bereits zu gross. Nach 2:21 Stunden verwertet Gavrilova ihren 3. Matchball.

Enttäuschung für Vorjahresfinalistin

Damit verlor Bacsinszky nach Rom 2015 auch das zweite Direktduell gegen Gavrilova. Das Zweitrunden-Aus ist für die Waadtländerin wohl eine herbe Enttäuschung, stand sie doch im Vorjahr noch in Peking im Final.

Sendebezug: Radio SRF3, Morgenbulletin 05.10.2016, 10:00 Uhr