Bacsinszky: «Versuche nicht zu weinen»

Timea Bacsinszky hat nach dem Peking-Final ihre Emotionen kaum zurückhalten können. Als sie ihren zweijährigen Weg vom Beinahe-Rücktritt in die Top 10 schilderte, brachen mehrere Zuschauerinnen und Zuschauer in Tränen aus.

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Bacsinszkys Worte berühren

4:36 min, vom 11.10.2015

Bacsinszky, die in Peking erst im Final von Garbine Muguruza (Sp) gestoppt wurde, widmete ihre Performance in Peking ihrem Trainer Dimitri Zavialoff: «Ich versuche jetzt nicht zu weinen. Aber ich habe einen wirklich langen Weg zurückgelegt. Vor zwei Jahren bin ich beinahe zurückgetreten. Du hast Stan Wawrinka in die Top 10 gebracht und nun mich. Du bist unglaublich. Ich versuche, dich jeden Tag stolz zu machen.»

Zuschauerin in Peking

Bildlegende: Zuschauerin in Peking Bei Timea Bacsinszkys Rede nach dem verlorenen Final. SRF

Die Lausannerin entschuldigte sich auch bei den Linienrichterinnen und -richtern. «Es ist sicher nicht leicht für euch, wenn wir wütend werden.» Ihrer Bezwingerin Muguruza versprach sie, «noch härter zu arbeiten».

Zum Abschluss dankte sie dem Publikum, das sie schon letztes Jahr unterstützt habe, und verzückte die Zuschauerinnen und Zuschauer mit einigen Worten in Chinesisch.