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WTA-Tour Bencic krönt Comeback mit Turniersieg

Belinda Bencic war 161 Tage weg – aber das Tennisspielen hat sie während ihrer langen Verletzungspause nicht verlernt. Sie gewinnt in St. Petersburg auf dritthöchster Turnierstufe ihren ersten Titel in dieser Saison.

Legende: Video Der Matchball bei Bencic - Jastremska abspielen. Laufzeit 0:30 Minuten.
Vom 23.09.2017.

Belinda Bencic hat die kleine Bühne beim ITF-Event in St. Petersburg perfekt genutzt. Abseits des grellen Scheinwerferlichts holte die im WTA-Ranking auf Position 312 abgerutschte Ostschweizerin bei ihrem Comeback Matchpraxis, viel Selbstvertrauen – und als Extra den Turniersieg.

In nur 66 Minuten hatte sich Bencic auch der letzten Aufgabe auf dem Weg zum Titel entledigt. Die 20-Jährige bezwang im Youngster-Duell die erst 17-jährige Ukrainerin Dajana Jastremska (WTA 208) diskussionslos mit 6:2, 6:3.

Insgesamt 8 Breaks

Bencic tat sich einzig zu Beginn und auf der Zielgeraden etwas schwer:

  • So konnte Jastremska ein Break zur Eröffnung des Matchs kontern. Doch die St. Gallerin legte nach und lag von da an komfortabel in Front.
  • In Satz 2 bildete das 1. Break zu Beginn die Basis zum Sieg. Bencic gab jedoch beim Stand von 5:2 nochmals ihren Aufschlag ab. Sie konnte gegen eine körperlich angeschlagen wirkende Gegnerin aber rasch reagieren.

Sprung nach oben im WTA-Ranking

Mit dem Erfolg wird sich Bencic im WTA-Ranking voraussichtlich um über 100 Positionen verbessern. Die 20-Jährige freute sich selbstredend über den Sieg, aber noch vielmehr darüber, «dass ich nach langer Zeit wieder schmerzfrei meine Lieblingsrückhände durchziehen kann.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Mittagsbulletin, 23.9.2017, 12:40 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Sieber (Ursula Sieber)
    Wünsche Belinda weiterhin viel Erfolg mit ihrem Comeback. Punkt für Punkt gehts hoffentlich aufwärts. Ich drücke ihr auf jedenfall die Daumen!
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Belinda wird mit diesem Turniersieg nächste Woche in der neuen Weltrangliste knapp in den Top 200 rangiert sein. Zudem erreichte sie im Doppel das Finale, welches sie gestern allerdings verlor. Zumeist wird Belinda als Ostschweizerin erwähnt. Selten liest man, wie heute, bei ihr St.Gallerin (Kanton).
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  • Kommentar von Peter Muster (Giovanni Caputo)
    Bravo Belinda, Supper. Vielleicht wäre es für Golubic, Vögele, Schnyder und wie sie alle heissen, mal wieder etwas, weiter unten zu spielen. Hilft sicher ihrem Selbstvertrauen. Da sie ja sonst sowieso meistens in der ersten Runde oder noch früher ausscheiden.
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    1. Antwort von Stefan Zürrer (Stefan Zürrer)
      Schnyder spielt ja hauptsächlich auf der ITF Tour (ausser sie bekommt eine Wildcard) und dort hat sie letztes Wochenende übrigens den Final am Turnier in Biarritz erreicht. Ich denke sie spielt schon auf einer geeigneten Stufe. Bei den beiden Andern kann ich ihnen zustimmen.
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Für Schnyder stimmt es derweilen. In den letzten Monaten steigerte sie sich kontinuierlich in der Weltrangliste (festgesetzt in Top 200). Bei den anderen Spielerinnen kann ich ihnen nicht zustimmen. Auch sie spielen zumeist ITF-Turniere. Ausser Golubic. Sie hätte schon früher ab und an kleinere Turniere spielen sollen. Diese Woche spielte sie zwar ein Solches, verlor aber schon in der 1.Runde. Nächste Woche plant sie ein weiteres ITF-Turnier in den USA. Ebenso Bencic, nächste Woche evtl. in FRA.
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Vögele gab im August ihr Comeback, nach 6-monatiger Verletzungspause. Sie spielte derweilen nur ITF-Turniere. Allerdings mit wenig Erfolg. Nächste Woche erstmals wieder auf der WTA-Tour. Sie figuriert im Hauptfeld von Taschkent.
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  • Kommentar von Thomas Spirig (lalelu)
    schön. einfach schritt für schritt nehmen und nichts forcieren. dann kommt es schon gut.
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