Zum Inhalt springen

WTA-Tour Das Ende ihrer grossen Karriere – Hingis scheitert in Singapur

Martina Hingis und Yung-Jan Chan sind im Doppel-Halbfinal an den WTA Finals in Singapur gescheitert. Mit der Niederlage gegen Timea Babos/Andrea Hlavackova endet auch Hingis’ Karriere.

  • Von der «Trübbächler Tennisprinzessin» zur «Grande Dame des Doppels»: Martina Hingis beendet 23 Jahren nach dem Debüt ihre Karriere.
  • Ihre letzte Partie ist der in Singapur verlorene Halbfinal.
  • Im Endspiel der Doppelkonkurrenz stehen Timea Babos und Andrea Hlavackova.

Martina Hingis hat es verpasst, ihrer einzigartigen Karriere einen finalen Meilenstein hinzuzufügen. Die Ostschweizerin verlor an der Seite von Yung-Jan Chan gegen Timea Babos/Andrea Hlavackova 4:6, 6:7 (5:7).

Mit der Halbfinal-Niederlage an den Finals in Singapur zieht Hingis einen Schlussstrich und beendet ihr Profi-Dasein.

Dabei hatte nach verlorenem Startsatz nicht viel auf eine glatte Zweisatz-Niederlage des schweizerisch-taiwanesischen Duos hingedeutet: Einerseits standen Hingis/Chan einem Break bedeutend näher. Andererseits schien sich Babos nach einem Fehltritt am Fussgelenk verletzt zu haben. Nach längerer Behandlungspause war der Ungarin jedoch nichts mehr anzumerken. Sie rettete sich mit Hlavackova ins Tiebreak.

Legende: Video Der allerletzte Punkt in Hingis' Profikarriere abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Vom 28.10.2017.

Rückhand ins Unglück

Der letzte Punkt der Partie, eine von Hingis ins Out geschlagene Rückhand, wollte nicht so recht ins Bild passen. Nicht zur glanzvollen Karriere der Schweizerin. Nicht zu ihrer aktuellen Hochform an der Seite der Taiwanesin Yung-Jan Chan, mit welcher sie die letzten 4 Turniere allesamt gewonnen hatte.

Handkehrum fand die Nummer-1-Paarung der Doppelweltrangliste bei Hingis Dernière ihre gewohnte Leichtigkeit nicht. Etliche «Big Points» mussten Hingis/Chan ihren Konkurrentinnen zugestehen.

Rein russisch oder niederländisch-schwedisch?

Babos/Hlavackova, Nummer 3 der Setzliste, treffen im Final entweder auf die Niederländerin Kiki Bertens und ihre Partnerin Johanna Larson aus Schweden oder die Russinen Ekaterina Makarowa/Elena Wesnina.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.10.2017, 7:30 Uhr

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Muster (Giovanni Caputo)
    Das passiert, wenn man sich auf das Karrieren-Ende konsentriert statt auf's nächste Spiel. Das Karrieren- Ende hätte sie ja auch noch am Montag bekanntgeben können. SCHADE so aufhören zu müssen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christoph Kebs (siddharta22)
      Ja Herr Muster, da fragt man sich wie Sie als ehemalige nr 1 aufhören möchten?! Und welch schnippische Kommentare angebracht wären!?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Das ist sehr sehr schade: trotzdem oder erst recht: nochmals: danke und alles erdenklich Gute jetzt: v.a. gute Erholung, guter Aufbau, Beweglichkeit und Spritzigkeit im neuen Lebensabschnitt: irgendwie war weniger Energie da heute und ganz gewiss kein Uebergewicht☺! Jedenfalls im Vergleich zu den „Pummerli-Bilder“ von einst. Oder vielleicht war es gar der Schreck darüber, nach all der Zeit bei SRF in einer live-Uebertragung am TV zu landen?!:)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen