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WTA-Tour Endstation Lottner: Schnyder scheitert in Runde 2

Mit Patty Schnyder ist auch die letzte der 5 gestarteten Schweizerinnen am Ladies Open in Gstaad ausgeschieden. Die 38-Jährige unterlag der Deutschen Antonia Lottner (WTA 157) mit 6:7, 6:2 und 3:6.

  • Im Startsatz vergibt Schnyder beim Stand von 6:5 zwei Satzbälle zur 1:0-Führung.
  • Das anschliessende Tiebreak gibt die 38-Jährige gleich zu null ab.
  • Trotz Satzausgleich gelingt Schnyder die komplette Wende nicht mehr.

Der Achtelfinal und Antonia Lottner bedeuteten für die um genau 100 Plätze schlechter klassierte Patty Schnyder Endstation. Dabei hätte der Weg der Baselbieterin durchaus noch etwas weiter gehen können.

Auf und Ab im Startsatz

Denn Schnyder verpasste es beim Stand von 6:5 im ersten Durchgang, einen ihrer zwei Satzbälle zur 1:0-Satzführung zu verwerten. Im Anschluss leistete sich Schnyder eine Auszeit zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt. Das Tiebreak gab die Schweizerin gleich zu null ab.

Comeback ohne Happy End

Im Nachhinein dürfte sich Schnyder besonders stark über die verpassten Chancen im Startsatz ärgern. Denn im zweiten Durchgang fing sich die 38-Jährige wieder und schaffte mit zwei Servicedurchbrüchen den Satzausgleich in überzeugender Manier.

Anschliessend ging Schnyder aber etwas die Luft aus. Einen Breakrückstand konnte die Schweizerin zwar noch korrigieren. Der Servicedurchbruch zum 5:3 zugunsten Lottners besiegelte dann aber die 6:7, 6:2, 3:6-Niederlage von Schnyder endgültig. Somit ist auch die letzte verbliebene Einheimische in Gstaad ausgeschieden.

Legende: Video Schnyder: «Die US Open wären eine schöne Sache» abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.07.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.07.2017, 17:45 Uhr

Topgesetzte Garcia out

In den Achtelfinals gab es eine grosse Überraschung. Die in Gstaad als Nummer 1 gesetzte Französin Caroline Garcia (WTA 20) zog gegen Tereza Martincova (WTA 140) mit 5:7 und 6:7 den Kürzeren. Die Tschechin trifft im Viertelfinal auf Schnyder-Bezwingerin Antonia Lottner.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Schade! Dabei hätte ich für den Fall eines Sieges von Patty Schnyder schon folgende Verballhornung eines Mani-Matter-Chansons auf Lager gehabt: D' Lottner schilet / d' Lottner schilet / gseht nid wo si iri Breakbäll häre zilet / D' Lottner schilet / d' Lottner schilet drum! Jetzt muss es die Begegnung halt irgendwann nochmals geben, mit anderem Ausgang.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Kein wunder hat diese Turnier keine Zuschauer. Diese extrem schwache Niveau ist einfach nur zum heulen. Schon bei der Spitze ist im Damentennis wenig Klasse zu sehen, aber das was man in Gstaad sieht ist einfach nur erschreckend schwach. Und dann kann eine alte Dame noch mithalten, die wiederum mit Ihren Mondbällen brillierte, wo man sich Zeitweise fragt ob das Tennis oder Federball ist! Dieses Turnier wird es nicht lange geben, es ist eigentlich schon bei der Geburt gestorben.
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    1. Antwort von Max Blatter (maxblatter)
      Rechtschreib-Korrekturen: "wunder" - gross; "Dieses" - s fehlt; "was man ... sieht, ist einfach" - Komma fehlt; "Ihren" - klein; "zeitweise" - klein. Fünf Fehler in fünfeinhalb Zeilen. Ob vor dem "ob" ein Komma stehen müsste, will ich mal offen lassen (wie ich den Duden interpretiere wohl eher ja, aber ich würd's zugunsten der Übersichtlichkeit auch weglassen). - Alles in allem finde ich das Spiel der 39 Jahre jungen Patty Schnyder (ich bin 63) wesentlich besser als den Kommentar...
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Zwischendurch sah man, dass Patty Schnyder früher eine starke Spielerin war und auch heute noch "Biss" hat. Patty Schnyder ist heute Hobby Spielerin und dafür sah das gestern ziemlich o.k. aus. Die Gegnerin ist aber als Profi im WTA Zirkus schon sehr schwach unterwegs. Sie ist gross, mehr Qualitäten konnte ich aber nicht erkennen.
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