Mit Ach und Krach: Vögele durchbricht Negativspirale

Mit dem 7:5, 5:7, 7:5-Sieg über Sabina Scharipowa tankt Stefanie Vögele (WTA 103) in Taschkent Moral. Denn sie steht erstmals seit fast 4 Monaten wieder in der 2. Runde eines WTA-Turniers.

Stefanie Vögele spielt eine Rückhand.

Bildlegende: Stefanie Vögele Die Aargauerin feiert in Taschkent ein seltenes Erfolgserlebnis. EQ Images

Stefanie Vögele reihte zuletzt 8 Auftakt-Niederlagen aneinander. Mit dem raren Erfolgserlebnis vor Augen zitterte der 26-Jährigen in der usbekischen Hauptstadt, wo unlängst das Schweizer Davis-Cup-Team den Verbleib in der Weltgruppe sichergestellt hatte, nochmals gehörig die Hand.

So verspielte sie im 2. Satz einen 5:1-Vorsprung gegen die Lokalmatadorin Sabina Scharipowa (WTA 165), hatte später 4 Matchbälle – und musste doch noch den Umweg über Durchgang 3 einlegen.

Keine übermächtige Gegnerin in Runde 2

Die Fortsetzung war ein Auf und Ab inklusive Nervenspiel. Vögele machte gegen die Qualifikantin zunächst 2 Mal einen Break-Rückstand wett und schaffte dann den wegweisenden Service-Durchbruch zum 6:5. Nach 175 Minuten hatte die 26-Jährige den Sieg erzittert.

In der 2. Runde, die sie zuletzt Anfang Juni in Kroatien erreicht hatte, trifft sie in Taschkent auf Francesca Schiavone (It/WTA 102).