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WTA-Tour Wildcards en masse für Scharapowa – zurecht?

Am 26. April kehrt Maria Scharapowa nach ihrer Dopingsperre auf die WTA-Tour zurück. Bereits jetzt wird sie mit Wildcards überflutet. Das kommt nicht überall gut an.

Maria Scharapowa.
Legende: Greift bald wieder an Maria Scharapowa. Keystone

In wenigen Wochen wird Maria Scharapowa in Stuttgart ihr Comeback geben. Die des Meldonium-Missbrauchs überführte Russin hat dann ihre 15-monatige Dopingsperre abgesessen.

In Stuttgart wird Scharapowa mit einer Wildcard starten. Weil sie kein Ranking mehr hat, ist die 29-Jährige auf solche Einladungen angewiesen. Auch die Sandplatzturniere in Madrid und Rom haben ihr eine Wildcard zugesichert.

Die Meinungen über dieses «Teppichausrollen» gehen auseinander:

  • Andy Murray: «Ich denke, sie sollte sich zurückkämpfen müssen. Doch wenn die Turniere dank grosser Namen mehr Tickets verkaufen, werden sie es tun (Scharapowa einladen)
  • Roger Federer: «Man kann es so oder so sehen, es ist eine schwierige Situation. Um ehrlich zu sein, weiss ich nicht, was ich darauf antworten soll.»

Offen ist, ob die French Open und Wimbledon bereit sind, Scharapowa mit einer Wildcard auszustatten. In Paris hat die einstige Weltnummer 1 zweimal triumphiert (2012/2014), in Wimbledon gewann sie 2004 ihr erstes Grand-Slam-Turnier.

Legende: Video Exhibition Game zwischen Puig und Scharapowa (sntv) abspielen. Laufzeit 2:09 Minuten.
Vom 16.12.2016.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Ist und bleibt halt ein Kassenmagnet!
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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Unter 'normalen Umständen' bin ich klar gegen Wildcards. In diesem Fall sehe ich dies jedoch etwas anders. Ich bin immer noch der Meinung, dass diese (angebliche) Doping-Geschichte nicht sauber abgelaufen ist. Für mich ist es sehr zweifelhaft, wenn ein Medikament o.ä. innert sehr kurzer Zeit in die Dopingliste aufgenommen wird und danach sofort mit Dopingkontrollen auf diese Substanzen begonnen werden. Unter Umständen ist dieser neu verbotene Stoff ja noch längere Zeit im Körper nachweisbar.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Ich denke es ist ausser Zweifel dass die Einnahme in der Zeit erfolgte als das Mittel bereits gesperrt war. Aber in einem Punkt gebe ich Ihnen recht: Da die Wirkstoffe unter verschiedenen Namen im Handel sind wäre es sinnvoll eine Art Warnfrist einzuführen, in der die Sportler zwar getestet, aber nicht gesperrt, sondern gewarnt würden. z.B. 1 Jahr nachdem ein Mittel gesperrt wird. Schliesslich wurden ja die Sportler die im Vorjahr Meldonium genommen hatten auch nicht belangt.
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  • Kommentar von elize naude (elize)
    geld biegt gerade was moralisch krumm ist....
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