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WTA nicht überzeugt Peng Shuai zieht Anschuldigungen zurück

Die zwischenzeitlich verschwundene Tennisspielerin Peng Shuai hat die Behauptung zurückgezogen, sie sei ein Opfer sexuellen Missbrauchs.

Die Chinesin Peng Shuai.
Legende: Hat sich erstmals in einem Medium gemeldet Die Chinesin Peng Shuai. imago images

Die Tennisspielerinnen-Vereinigung WTA betonte jedoch umgehend, Pengs Aussage zerstreue keinesfalls die Sorgen um sie. Auch sei weiter nicht gewährleistet, hiess es in einer Stellungnahme, dass sie sich frei von Zensur oder Zwang äussern könne.

«Ich möchte eine sehr wichtige Sache betonen: Ich habe nie etwas gesagt oder geschrieben, mit dem ich jemanden eines sexuellen Übergriffes auf mich beschuldige», sagte Peng der Zeitung Lianhe Zaobao aus Singapur in einem Video. Es ist das erste Interview mit einem Medium seit ihren Anschuldigungen.

Video
Archiv: Der nebulöse Fall Peng Shuai
Aus 10 vor 10 vom 22.11.2021.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 41 Sekunden.

WTA fordert Untersuchungen

Die WTA betonte dennoch, sie habe weiter «grosse Sorge um das Wohlergehen» der 35-Jährigen. «Wir fordern weiterhin eine umfassende, faire und transparente Untersuchung ihrer Vorwürfe eines sexuellen Übergriffes – ohne Zensur», hiess es.

Peng hatte Anfang November berichtet, vom ehemaligen chinesischen Vizepremier Zhang Gaoli sexuell missbraucht worden zu sein. Seither gab es mehrere von grossen Zweifeln begleitete Wortmeldungen von ihr.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Da ist doch wieder alles verlogen aus China.
    Hoffentlich geht es Peng Shuai gut und sie wurde nicht für so "eine Aussage" miserabel gezwungen ?!?
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Glaubt die CCP denn tatsächlich, dass auch nur irgendjemand noch auf deren plumpe und offensichtliche Propaganda hineinfällt? Wohl kaum oder? Wobei diese Nachricht wohl eher für das eigene Volk und weniger ans Ausland gerichtet wurde. Dort scheinen sie auf alle Fälle mit fast allem durchzukommen.
  • Kommentar von Stefan Huwiler  (huwist)
    Jetzt einfach nicht die Empörung zu fest ausufern lassen. Sonst erinnert sich noch jemand daran wenn dann in 2 Monaten unsere Wintersportler an den Olympischen Spielen in Peking Gold holen sollen.
    Und die Fussballnati hat sich auch für die WM in Katar qualifiziert und plant hinzufahren.
    Also bitte die Empörung aufs Tennis beschränken, sonst entsteht Handlungsbedarf.
    1. Antwort von Jürg Zolliker  (jz)
      Ja genau, die Olympischen Spiele sind keine politische Veranstaltung und so soll es auch bleiben! Politiker meinen eh in allen Lebensbereichen mitreden zu müssen!
    2. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      @jz: Tennis ist genau so wenig eine politische Veranstaltung wie die OS.
      Worum es mir geht: solange es uns nicht betrifft oder irgendwelche Konsequenzen nach sich zieht sind wir schnell dabei einen Boykott gutzuheissen.
      Ein Fernbleiben in Katar wäre zB. mehr als angebracht, die Sklavenhaltung der Gastarbeiter, die die Stadions erstellt haben, ist ausgezeichnet dokumentiert,
    3. Antwort von Roger Elsenberger  (Elsinho77)
      Die Sportler können grundsätzlich nichts dafür, dass korrupte Funktionäre die WM nach Katar bringen. Es wäre eigentlich nicht fair, wenn sie boykottieren!
      Ich bin auch gegen solche zwielichtige Veranstaltungsorte, aber das Machtverhalten der Politiker und Funktionäre ist leider stärker.