Alain Berset: «‹Keine Zeit für Sport› ist eine billige Ausrede»

Dass der Gesundheitsminister Alain Berset sportlich unterwegs ist, sieht man ihm an. Der frühere Leichtathlet geht wöchentlich zweimal Joggen. Zum Auftakt von «SRF bewegt» verrät er, wieviele Kilometer er in einer Bundesrats-Woche macht und was er von der Ausrede «Keine Zeit für Sport» hält.

Als 800-Meter-Läufer lief Alain Berset früher seine Runden auf der roten Bahn. Heute ist er sportlich weniger aktiv, schätzt die Bewegung aber als Ausgleich zu seiner Aufgabe als Bundesrat. «Mir persönlich ist Bewegung wichtig. Ich brauche sie, um den Kopf zu lüften», sagt Berset zum Auftakt der Bewegungswoche «SRF bewegt».

Letzte Woche habe es ihm nicht gereicht, Sport zu machen, gesteht Berset. «Das ist Pech für mich, aber das kann vorkommen», sagt der Gesundheitsminister. Zufällig komme er neben der Arbeit nicht dazu, Sport zu machen. «Ich muss mich organisieren», sagt Berset. Keine Zeit für Sport? Das hält der Bundesrat für eine billige Ausrede. Man müsse Sport eben in den Kalender eintragen, wie andere Termine auch.

350 Bewegungskilometer seit Anfang Jahr

Wieviel Sport passt denn in eine Bundesrats-Woche? Eigentlich versucht der Gesundheitsminister, zweimal wöchentlich Joggen zu gehen. Durchschnittlich sind dies also rund 20 Kilometer pro Woche. So sind seit Anfang Jahr etwa 350 Bewegungs-Kilometer auf dem Bundesrat-Konto zusammengekommen.

Bewegungswoche «SRF bewegt»

Mit der «SRF bewegt»-App sammeln wir während der Woche so viele Meter wie möglich und wollen damit etwas für unsere Gesundheit tun. Ihr könnt die «SRF bewegt»-App gratis herunterladen.

«SRF bewegt»-App

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