City-Duell: Luzern tanzt ganz entspannt auf den vorletzten Platz

Mit Rafael Beutl und Wendy Holdener am Start hätte Luzern zum Angriff auf die Spitze blasen können. Hätte. Stattdessen startet das City-Duell gediegen mit der Nationalhymne, bevor Anic Lautenschlager mit den Jungs von Hecht den Takt vorgibt: Das Ergebnis sind zwei Stunden lockere «Gymnastique».

Wer mit militärischen Ehren empfangen wird, hat es geschafft. So gesehen war Luzern schon der Sieger, als zum Auftakt des City-Duells die Militärmusik zur Nationalhymne ansetzte. Nach so einem bewegenden Moment noch im Strahlenmeer der sengenden Sonne ein paar Runden drehen? Kann man machen. Muss man aber nicht. Sollen sich die anderen Städte duellieren, Luzern bleibt locker.

Keine Herzinfarktgefahr beim «Verlierer der Herzen»

«Wir sind in einer anderen Klimazone als St. Gallen oder Baden», sagt Anic Lautenschlager mit Blick auf die über 30 Grad, die das Thermometer an der Laufbahn auf der Allmend anzeigt. Bei diesen Temperaturen sollte man sich dem roten Bereich nur ganz vorsichtig nähern. Da sind die sind die 1940 Kilometer, die in Luzern auf der signalroten Leichtathletikbahn gelaufen wurden, gar nicht so schlecht! Und ein Tartanbahntanz zu «Gymnastique» von Hecht ist eine gute Alternative zu Hardcore-Sport und Herzinfarktgefahr.

Das #srfbewegt City-Duell in Luzern