Franco Knie: «Ich habe einen Job mit viel Bewegung»

Seit ihm ein Elefant auf den Fuss getreten ist, kann Franco Knie nicht mehr joggen. Er kann seinen grossen Zeh nicht mehr biegen. Aber mit seinen Elefanten ist er täglich in Bewegung. Radio SRF 1 begleitet den Elefantentrainer und seine Elefanten am Mittwochmorgen in seinem bewegten Alltag.

Um 6 Uhr steht Franco Knie auf. Er sei ein Morgenmensch, sagt er. Dank frühmorgendlicher Meditation und Stretching bleiben Körper und Geist in Topform. Die beiden Zwillinge halten ihn zusätzlich auf Trab.

Die Elefanten gehen «Hand in Hand»

Auch Franco Knies Elefanten sind am Morgen schon fit: Sie schlafen höchstens vier bis fünf Stunden pro Nacht. Spätestens um 6 Uhr sind sie wach, um 6 Uhr 30 beginnt die Elefantenpflege. Danach verlassen sie hintereinander ihr Nachtlager Richtung Aussengehege. Der hintere Elefant legt seinen Rüssel um die Schwanzspitze vom Elefant vor ihm.

«Ich habe mit meinen Elefanten einen Job mit sehr viel Bewegung», sagt der 60-Jährige. So legt er an einem Tag viele Meter zurück, selbst wenn es für ihn kein Feierabend-Jogging mehr gibt. Das verbietet ihm ein steifer Zeh, den er seit einem Elefanten-Unfall hat.

Auch Franco Knie kennt den inneren Schweinehund

Ein schöner Job mit viel Bewegung ist allerdings auch nicht immer ein probates Mittel gegen den inneren Schweinehund. Auch er kämpfe ab und zu mit seiner Motivation, sagt Franco Knie.

«  Ich kämpfe nicht immer mit meinem inneren Schweinehund, aber immer öfters! Er ist ein Gefühl zwischen Verstand und Instinkt: Der Kopf sagt ja, die Sinne nein. Das kann in jeder Lebenssituation vorkommen. Wenn ich aber daran denke, wie befriedigend es ist, wenn ich ihn überwinde und mich bewege, dann kann ich ihn besiegen. »

Franco Knie
Elefantentrainer

«SRF bewegt»

«SRF bewegt»

Radio SRF 1 begleitet Franco Knie am Mittwoch, 10. Juni, im Rahmen der Aktion «SRF bewegt» durch einen bewegten Morgen und Vormittag.