Sebastian Pufpaff – sein Name führte ihn in die Komik

Dabei wäre Sebastian Pufpaff gerne Polizist geworden. Doch da selbst der Pizzakurier seine Anrufe bloss für Scherztelefone hielt, blieb ihm nur ein Rückzugsgebiet: die Bühne. Und davon kennt Pufpaff aus seiner Anfangszeit als Comedian viele, auch die ganz kleinen.

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Auftritt: Sebastian Pufpaff

6:33 min, aus Giacobbo / Müller vom 8.12.2013

Nach der Gründung des Comedy-Ensembles «Bundeskabarett» im Jahr 2004 tingelte das Trio einige Jahre durch Deutschland, spielte teils vor sechs Zuschauern und kämpfte stets gegen den Ruin. Von den grossen Bühnen ausgeschlossen und vom Alkoholismus angezogen, blieben sie dennoch unbeirrt auf Kurs. 2010 folgte die Einladung zum «Prix Pantheon», einem Kabarett-Wettbewerb in Bonn. Sebastian Pufpaff kam, siegte und lancierte seine Karriere neu: «Der Gewinn des Prix Pantheons war die Chance, das verkrustete System der Nachwuchsförderung, besser bekannt als Nachwuchsbehinderung, zu durchbrechen. Dank des Publikums darf ich mich jetzt vollends meiner Leidenschaft und meinem Beruf widmen.»

Bei «Giacobbo/Müller» erklärt Pufpaff die Tücken seines Namens, der ihn früh vor die Entscheidung stellte, depressiv oder witzig zu werden. Der Briefträger streikt, der Polizist lädt regelmässig zum Promilletest und der Pizzakurier hängt auf statt zu liefern. Und dann ist da noch die Sache mit der Polizei. Wasserwerfer und Schlagstöcke haben es Sebastian Pufpaff angetan. Doch dies erklärt er lieber selber.

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