Barrierefreies Fernsehen und Internet bei SRF

Der SRG SSR ist es ein Anliegen, einen Beitrag zur kommunikativen Integration der hör- und sehbehinderten Menschen zu leisten. Das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) überträgt der SRG Pflichten in Bezug auf die behindertengerechte Aufbereitung von Fernsehsendungen.

Die SRG hat deshalb mit den Behindertenorganisationen eine Übereinkunft ausgearbeitet, um die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen. Um möglichst alle Zuschauer zu erreichen, setzt SRF nicht nur die Vereinbarung um, sondern bemüht sich, das Angebot, im Rahmen der technischen und budgetären Möglichkeiten, fortlaufend zu optimieren. Barrierefreie Internetseiten, ausgesuchte Spiel- und Dokumentarfilme als Hörfilme, zahlreiche untertitelte Fernsehsendungen sowie Sendungen in Gebärdensprache sind Teil des vielfältigen Angebots.

Untertitelung

Fast alle Fernsehprogramme in der Primetime werden untertitelt, zudem werden die Live-Sendungen am Wochenende ab Mittag sowie ausgewählte Programme zu Randzeiten mit Untertiteln versehen. Bei den Sendungen im SRF Player können Untertitel für hörbehinderte Menschen seit 19. Januar 2014 zugeschaltet werden. Damit erfüllen SRF und SWISS TXT einen langjährigen Wunsch der betroffenen Zielgruppe.

Hörfilm

Dank des Austauschs mit den deutschsprachigen Nachbarländern kann eine breite Auswahl an Hörfilmen angeboten werden. Um einem Wunsch des Zielpublikums zu entsprechen, hat SRF begonnen, Sendungen, die in Mundart gesprochen sind, auch in Mundart zu audiodeskribieren.

Gebärdensprache

SRF strahlt für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung täglich die Hauptausgabe der «Tagesschau» parallel in Gebärdensprache übersetzt auf SRF info aus und zeigt die Wiederholung des «Kassensturz» in Gebärdensprache jeweils am Wochenende auf SRF info und SRF zwei. Dazu kommen die Ansprachen der Bundesräte zu den Abstimmungsvorlagen.

Barrierefreies Internet

Bei der Programmierung und Gestaltung von srf.ch wird besonders darauf geachtet, den Auftritt für Menschen mit einer Sinnesbehinderung barrierefrei zu gestalten. Dies ermöglicht beispielsweise blinden Menschen, sich mittels einer speziellen Software Webseiten vorlesen und beschreiben zu lassen.