Die Schlittel- und Rodeltipps von «Einstein»

Die Schweiz ist ein Paradies für Schlittler und Rodler. Jung und Alt, Profis und Amateure: Sie können sich auf unzähligen Bahnen austoben – und nicht nur in den Alpen. Eine Auswahl davon finden Sie hier.

Schlittelbahn in Muragl, Oberengadin

Bildlegende: Schlitteln und Rodeln: Bahnen wie auf Muottas Muragl im Oberengadin sind in der Schweiz sehr beliebt – samt eindrucksvoller Aussicht. swiss-image.ch

Familie am Schlitteln auf dem Faulhorn

Bildlegende: Grindelwald: Die längste Schlittelbahn der Welt ist 15 Kilometern ein Vergnügen für Jung und Alt. swiss-image.ch

Die längste Schlittel-Bahn der Welt

Wem die üblichen Schlittel-Bahnen zu kurz sind, fährt am besten nach Grindelwald. 15 Kilometer Schlittel-Spass verspricht dort die längste Bahn der Welt. Sie erstreckt sich vom Faulhorn auf 2‘681 Meter über dem Meerespiegel bis nach Grindelwald, rund 1‘500 Höhenmeter weiter unten. Doch das Vergnügen muss man sich zuerst erarbeiten: Mit der Gondelbahn gelangt man auf den First. Von da trennt die Schlittler aber noch eine zweieinhalbstündige Wanderung auf das Faulhorn.

Matterhorn inkl. Gornergratbahn

Bildlegende: Matterhorn: Schlitteln mit Sicht auf den bekanntesten Berg der Schweiz – möglich auf der höchstgelegenen Schlittelbahn. swiss-image.ch

Die höchste Schlittel-Bahn der Schweiz

Vor allem wegen des Matterhorns ist Zermatt ein Touristenmagnet. Auch die Schlittel- und Rodelfans können den Blick auf den berühmtesten Berg geniessen, wenn sie sich in Rotenboden – auf 2818 Meter über dem Meeresspiegel – ins schweizweit höchstgelegene Schlittel-Vergnügen stürzen. Nach 1,6 Kilometern ist der Spass in Riffelberg bereits vorbei, doch die Gornergrat-Bahn bringt einen in wenigen Minuten wieder an den Start.

Blick vom Üetliberg, Zürich im Winter

Bildlegende: Üetliberg: Die Schlittler erwartet nicht nur eine drei Kilometer lange Schlittelbahn, sondern auch eine Aussicht über die Region. Keystone

Eine Schlittel-Bahn in der Stadt

Ein spezielles Schlittel-Erlebnis verspricht der Zürcher Hausberg im Winter. Mit Blick über die Stadt bietet ein verschneiter Üetliberg den Freizeit-Sportlern eine rund drei Kilometer lange Schlittel-Bahn. Vom Hauptbahnhof gelangt man ohne Umsteigen in einer knappen halben Stunde mit der SZU-Bahn bis zur Bergstation. Von da kann es gleich losgehen. Am Fusse des Üetlibergs – beim Triemli – können sich diejenigen, die nicht genug kriegen, mit der SZU-Bahn wieder auf den Weg nach oben begeben.

Albulapassstrasse im Winter

Bildlegende: Albulapass: Im Winter für den Verkehr gesperrt – und für Schlittler und Rodler geöffnet. Keystone

Schlitteln auf der Passstrasse

Wo im Sommer die Autos und Motorräder zwischen dem Albulatal und dem Engadin pendeln, wird die Albula-Passstrasse im Winter zur Schlittel-Bahn. In nur 20 Minuten befördert die Rhätische Bahn die Wintersportler von Bergün – der letzten Ortschaft vor dem geschlossenen Pass – nach Preda auf 1‘789 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort geht es sechs Kilometer lang auf der verschneiten Passstrasse bergab, bis nach Bergün.

Die Wengernalpbahn mit dem Eiger im Hintergrund

Bildlegende: Eiger: Mit der Wengernalpbahn kommt man gut voran in der Jungfrauregion – auch zum Startpunkt des Eiger Runs. wikipedia

Der Eiger Run

Eine weitere spektakuläre Schlittel-Bahn befindet sich im Berner Oberland. Der über drei Kilometer lange Eiger Run im Skigebiet Kleine Scheidegg führt von Alpiglen auf 1‘616 M.ü.M., entlang des Fusses des Eigers, nach Brandegg. Und das liegt direkt unter der legendären Eigernordwand. Zwischen Alpiglen und Brandegg verkehrt die Wengernalpbahn und bringt die Schlittler in nur sechs Minuten wieder an den Start.

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«Einstein» unterwegs: Schlitteln sie noch oder rodeln sie schon?

12 min, aus Einstein vom 21.2.2013