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Gesucht: Atommülllager für eine Million Jahre
Aus Wissenschaftsmagazin vom 02.07.2022.
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Endlager für Atommüll Wer will den radioaktiven Abfall vor der Haustür?

Die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle scheitert immer wieder am Widerstand aus der Bevölkerung – in der Schweiz wie auch in anderen Ländern. Die einzige Ausnahme ist Finnland. Was läuft dort anders?

Geht es um Atomenergie, haben Finnland und die Schweiz zwei Dinge gemeinsam. Erstens: Beide beziehen etwa gleich viel Strom aus Kernkraftanlagen – um die 30 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Und zweitens: Die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle, die in den Atomkraftwerken anfallen, dauerten in beiden Ländern mehrere Jahrzehnte.

Weltweit erstes Endlager für AKW-Abfall

Der grosse Unterschied aber ist: In Finnland verlief diese Suche erfolgreich. Die beiden finnischen AKW-Betreiber TVO und Fortum bauen gemeinsam an Finnlands Westküste auf der Halbinsel Olkiluoto das weltweit erste Endlager für radioaktive Abfälle aus AKW. Innert weniger Jahre soll dieses Lager den Testbetrieb starten. In der Schweiz hingegen könnten die Bauarbeiten für ein solches geologisches Tiefenlager allerfrühestens im Jahr 2045 beginnen.

Mit ihren Schwierigkeiten ist die Schweiz nicht allein: Auch die Endlagersuche in anderen Ländern wie Deutschland, den USA oder Grossbritannien scheitert immer wieder an den geologischen Herausforderungen, aber massgeblich auch am Widerstand der Bevölkerung. Wie also ist es in Finnland gelungen, erfolgreich einen Standort zu finden und mit dem Bau eines Endlagers zu starten?

Ängste der Bevölkerung nicht ernst genommen

Markku Lehtonen untersucht seit 15 Jahren Fragen rund um die Entsorgung radioaktiver Abfälle. Der gebürtige Finne bezeichnet sich selbst als interdisziplinären Soziologen und forscht derzeit an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona. Er analysiert die Endlagersuche in verschiedenen Ländern und sagt: «Am Anfang verlief die Suche in allen Ländern schwierig. Die Nuklear-Industrie hat fast überall dieselben Fehler gemacht.»

Sondierbohrungen wurden gestartet, ohne dass die lokale Bevölkerung einbezogen wurde. Die betroffenen Menschen wurden sehr technokratisch über die geplanten Projekte informiert. Ängste oder Bedenken aus der Bevölkerung hingegen wurden kaum berücksichtigt.

Über 500 Demonstranten warten im November 2008 in Stans vor der Veranstaltung über das Tiefenlager im Wellenberg.
Legende: Wiederstand auch in der Schweiz: Im November 2008 demonstrierten über 500 Personen mit Fackeln und Plakaten in Stans vor der Veranstaltung über das geologische Tiefenlager der Nagra im Wellenberg. KEYSTONE/Sigi Tischler

Auch die Finnen und Finninnen reagierten zu Beginn mit Widerstand. Die AKW-Betreiber mussten dazulernen und ihr Vorgehen ändern.

Wie sicher lässt sich ein Endlager bauen?

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In der Schweiz gilt heute der Opalinus-Ton als das bestgeeignete Gestein, um ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle aufnehmen zu können. An den verbleibenden drei potenziellen Standorten im Schweizer Mittelland kommt diese Gesteinsschicht in mehreren hundert Metern Tiefe vor.

Der Opalinus-Ton besitzt einige vorteilhafte Eigenschaften für ein Endlager: Er ist sehr dicht und lässt darum kaum Wasser durchfliessen, das die Abfallbehälter durchrosten und die Abfälle ausschwemmen könnte.

Wenn Risse im Ton entstehen, quellen die Tonmineralien bis zu einem gewissen Grad von selber wieder zu. An Oberfläche des Tons bleiben viele radioaktive Teilchen haften – nicht aber beispielsweise radioaktives Iod.

Der Opalinus-Ton hat auch Nachteile. Zum Beispiel wird er spröde, wenn er zu heiss wird. Das bedeutet, dass die radioaktiven Abfälle zuerst jahrzehntelang auskühlen müssen, bevor sie ins Lager kommen. Und sie können auch nicht beliebig eng beisammen gelagert werden.

In der Schweiz ist vermutlich keine andere Gesteinsform so genau untersucht worden wie der Opalinus-Ton. Die Resultate dieser Forschung werden verwendet, um das Verhalten des Tons und seiner gefährlichen Fracht für Hunderttausende von Jahren in die Zukunft zu modellieren.

Solche Prognosen besitzen immer eine gewisse Unsicherheit. Sicherheit im Zusammenhang mit einem Endlager für radioaktive Abfälle ist darum ein relativer Begriff.

Mitte der 1990er-Jahre schrieb die finnische Regierung den AKW-Betreibern ein partizipatives Verfahren vor, das die lokale Bevölkerung in das Endlager-Projekt mit einbezog. Das war ein wichtiger Schritt, da die Kommunen in Finnland ein Veto gegen den Bau eines geologischen Tiefenlagers einlegen können.

Freigelegte Felsstrukturen des Opalinus-Tons im Felslabor «Mont Terri» bei Saint-Ursanne im Kanton Jura.
Legende: In der Schweiz gibt es derzeit drei potenziellen Standorte für ein Endlager. Dort kommt Opalinus-Ton vor, welchen man im Bild erkennen kann. Dies ist ein Gestein, welches in der Schweiz als das bestgeeignete Material für ein geologisches Tiefenlager gilt. KEYSTONE/Martin Ruetschi

Die wichtigste Lektion dabei sei gewesen, dass die AKW-Betreiber sich auf sogenannte «nuclear communities» konzentriert hätten, sagt der finnische Soziologe Lehtonen. Gemeint sind damit jene beide Regionen, in denen in Finnland bereits Atomkraftwerke stehen. Denn: «Die finnischen AKW haben den Ruf, dass sie sehr sicher betrieben werden», sagt er.

Das Vorgehen habe dazu geführt, dass die Menschen über die Jahrzehnte Vertrauen zu den AKW-Betreibern aufbauten – Vertrauen, das dann geholfen habe bei der Suche nach einem Endlager.

Hinzu kämen bestimmte Eigenheiten der finnischen Gesellschaft, welche die Suche nach einem Endlager wohl erleichtert hätten. Lehtonen beschreibt die Finnen und Finninnen als eine «Ingenieurs-Gesellschaft»: Einerseits würden Ingenieure in Finnland hohes Ansehen geniessen, andererseits sei auch die Denkweise vieler Finninen und Finnen vergleichsweise stark geprägt von Pragmatismus, Effizienz und Vertrauen in Technik.

Das fiel auch anderen Forschern auf, die sich mit der finnischen Endlagersuche beschäftigten, zum Beispiel dem US-amerikanischen Anthropologen Vincent Ialenti.

Mit der Bevölkerung entscheiden

Dieser Strategie-Wechsel – keine Entscheidung mehr von oben herab, sondern ein Vorgehen zusammen mit der betroffenen Bevölkerung – geschah nicht allein in Finnland. Auch in der Schweiz musste die Nagra, die nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle, ihr Vorgehen Ende der 1990er-Jahre gezwungenermassen ändern.

Die Endlagersuche in der Schweiz

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  • 1969
    Das erste Schweizer AKW Beznau I geht ans Netz.
  • 1972
    Die Betreiber der AKW und ein Vertreter des Bundes gründen die Nationale Genossenschaft zur Lagerung radioaktiver Abfälle, kurz Nagra.
  • 1976
    Die Nagra präsentiert ihr erstes Entsorgungskonzept. Bis 1985 will sie ein Endlager für die radioaktiven Abfälle gefunden haben.
  • 1984
    Mit dem AKW Leibstadt wird das letzte Schweizer Atomkraftwerk fertig gebaut.
  • 1986
    Am 26. April explodiert der Reaktor des AKW in Tschernobyl. Radioaktive Wolken erreichen wenige Tage später auch die Schweiz.
  • 1987
    Die Nagra verpasst die Forderung des Bundes, einen Standort für ein Endlager vorzuweisen. Bohrungen im Granit, Anhydrit und im Mergel waren erfolglos verlaufen. Zudem stösst die Nagra überall auf Widerstand aus der Bevölkerung.

    Der Bundesrat verzichtet auf harte Konsequenzen und verpflichtet die Nagra lediglich, noch andere Gesteinsformen zu untersuchen.
  • 1989
    Beim Bau des Sondierstollen für den Mont Terri-Autobahntunnel stossen Ingenieure auf eine auffallend dichte und trockene Gesteinsschicht: den Opalinus-Ton.
  • 1996
    Das Mont Terri-Felslabor wird gebaut. Darin wird der Opalinus-Ton als mögliche Gesteinsschicht für ein Endlager erforscht.
  • 1995
    Im Kanton Nidwalden stimmt die Bevölkerung gegen den Bau eines möglichen Endlagers im Wellenberg. In der Folge verlieren die Kantone durch einen Parlamentsbeschluss ihr Veto-Recht gegen ein Endlager.
  • 2008
    Das Bundesamt für Energie übernimmt die Führung bei der Suche nach einem Endlager. Der «Sachplan geologische Tiefenlager» tritt in Kraft.

    In der Folge werden in den sechs Gebieten, die als Endlagerstandorte in Frage kommen, sogenannte Regionalkonferenzen gegründet – mit dem Ziel, die Bevölkerung enger in das Verfahren einzubinden.
  • 2011
    Am 11. März kommt es zur Reaktorkatastrophe von Fukushima. In der Folge beschliesst der Bundesrat, schrittweise aus der Atomenergie auszusteigen. Drei noch hängige Gesuche für neue AKW in der Schweiz werden sistiert.
  • 2018
    Drei der zuvor sechs untersuchten Gebiete werden in die engere Auswahl für einen Endlagerstandort aufgenommen: Zürich Nordost, Nördlich Lägern und Jura Ost.
  • September 2022
    Die Nagra wird einen Standort als den bestgeeigneten für den Bau eines geologischen Tiefenlagers empfehlen. Teilt der Bund die Einschätzung der Nagra, kann sie eine Baubewilligung beantragen.

    Diese Baubewilligung unterliegt dem fakultativen Referendum – die Schweizer Stimmbevölkerung wird also möglicherweise über den Bau eines Endlagers abstimmen.

Mit ihren Plänen für ein Endlager war die Nagra an verschiedenen Orten in der Schweiz immer wieder gescheitert. Seit 2008 nun läuft die Endlagersuche gemäss dem «Sachplan geologische Tiefenlager». Anders als früher werden gemäss diesem Sachplan die Regionen miteinbezogen, die für einen Endlagerstandort in Frage kommen.

Sondierbohrungen auf einem Bohrplatz der Nagra in Bachs, Kanton Zürich.
Legende: Sondierbohrungen auf einem Bohrplatz der Nagra in Bachs, Kanton Zürich. KEYSTONE/Gaetan Bally

Die Verfahren für einen Endlagerstandort in verschiedenen Ländern hätten gezeigt, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, so der Forscher Markku Lehtonen.

Und zwar: Ein transparentes Vorgehen, ein zumindest minimaler Einbezug der betroffenen Bevölkerung, solide Kenntnisse der Geologie und möglichst konkrete Baupläne für ein Endlager.

Was in Finnland funktioniert, funktioniert nicht zwingend auch in anderen Ländern – und umgekehrt.
Autor: Markku Lehtonen Interdisziplinärer Soziologe an der Universitat Pompeu Fabra

Darüber hinaus fasst Lehtonen zusammen: «Was in Finnland funktioniert, funktioniert nicht zwingend auch in anderen Ländern – und umgekehrt. Das Verfahren, um ein breit akzeptiertes Endlager zu finden, hängt im Detail stark von den kulturellen und gesellschaftlichen Eigenheiten eines Landes ab.»

Zum Beispiel davon, wie wichtig politische Diskussionen für die Menschen in einem Land sind, ob ein Land stark konsensorientiert ist, und auch davon, wie die Macht zwischen Regierung und Regionen in einem Land verteilt ist.

Schweizer Eigenheiten?

Bei allen Rückschlägen, welche die Endlagersuche hierzulande erlebt hat: So schlecht steht die Schweiz heute im internationalen Vergleich nicht da. Das bewertet die OECD so, aber auch die atomkritische Autorenschaft des Weltatommüllberichts.

Der Umweltwissenschaftler Matthias Holenstein ist Geschäftsführer der Stiftung Risiko-Dialog und hat vor einigen Jahren einen Bericht im Auftrag einer der Regionalkonferenzen verfasst. Er sagt: «Ein zentraler Punkt ist, dass die Schweiz heute einen verbindlichen und öffentlichen Fahrplan besitzt» – den Sachplan geologische Tiefenlager – «dieser ist sehr wichtig, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Endlagersuche aufzubauen.»

Knackpunkt Vertrauen

Vertrauen spiele aus sozialwissenschaftlicher Sicht eine zentrale Rolle beim Thema Endlager, sagt Holenstein. Vertrauen spiele aus sozialwissenschaftlicher Sicht eine zentrale Rolle beim Thema Endlager, sagt Holenstein.

Ausschlaggebend wird dann sein, ob die breite Bevölkerung den Eindruck hat, das Verfahren für ein Endlager sei fair abgelaufen
Autor: Matthias Holenstein Geschäftsführer Stiftung Risiko-Dialog

«Generell würden Schweizerinnen und Schweizer nicht besonders gern die Vorrteiter-Rolle übernehmen bei technischen Grossprojekten. Lieber schaut man zuerst, was im Ausland an Erfahrungen zusammenkommt und macht sich dann an die Arbeit», bilanziert er.

Anders als bei anderen umstrittenen Grossprojekten wie Windparks oder Funkantennen gibt es für ein Endlager bis heute aber keine Erfahrungswerte, schon gar nicht über Tausende von Jahren.

«Da bleibt der Nagra und den Behörden nichts anderes übrig, als die Bevölkerung möglichst Schritt für Schritt mitzunehmen, ihre Ängste und Kritik ernst zu nehmen – aber auch transparent mit Unsicherheiten umzugehen.» So könne Vertrauen wieder aufgebaut werden und die Leute müssten sich nicht ohnmächtig fühlen.

Mehrere blaue Container stehen in einer grossen Lagerhalle.
Legende: Nicht alle AKW-Abfälle sind stark radioaktiv: Hier die Lagerhalle für schwach- und mittelaktive Abfälle der ZWILAG Würenlingen. KEYSTONE/Petra Orosz

Anders als in Finnland haben die Kantone heute kein Veto-Recht mehr gegen den Bau eines Endlagers. Möglich ist aber, dass auf nationaler Ebene dereinst darüber abgestimmt wird. «Ausschlaggebend wird dann sein, ob die breite Bevölkerung den Eindruck hat, das Verfahren für ein Endlager sei fair abgelaufen», glaubt Matthias Holenstein.

Eine Mehrheit der Bevölkerung wird also allenfalls über eine direkt betroffene Minderheit hinweg abstimmen – dies eine politische Eigenheit der Schweiz.

Erleichternder Atomausstieg

Der finnische Forscher Markku Lehtonen erwähnt noch einen Aspekt, der die Endlagersuche in der Schweiz allenfalls erleichtern könnte: Der Entscheid des Bundesrates, schrittweise aus der Atomenergie auszusteigen.

Erfahrungsgemäss sei der Widerstand in Ländern mit Atomenergie grösser. Denn durch den Bau eines Endlagers – so die Befürchtung der Gegner und Gegnerinnen – würde auch das Fortbestehen der Atomindustrie als Ganzes unterstützt.

Radioaktive Abfälle in der Schweiz

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Gemäss dem Inventar der Nagra sind bis Ende 2020 insgesamt knapp 7'700 Kubikmeter radioaktive Abfälle angefallen. Diese müssen erst noch für die Endlagerung verpackt werden.

Rund ein Zehntel davon sind hochradioaktive Abfälle: abgebrannte Brennstäbe sowie ältere Abfälle, die im Ausland wiederaufbereitet wurden und danach zurück in die Schweiz importiert wurden. Mehr als 99 Prozent der radioaktiven Strahlung des gesamten Atommülls geht von diesen hochaktiven Abfällen aus.

Der Grossteil der Abfälle – knapp 90 Prozent – sind schwach oder mittelstark radioaktiv. Dazu zählen beispielsweise verstrahlte Kleidung, Werkzeuge oder Maschinenteile aus dem Betrieb der AKW und Abfälle aus der Medizin, Industrie und der Forschung am CERN oder dem Paul-Scherrer-Institut. Die Abfälle liegen heute im Zwischenlager Würenlingen oder bei den AKW.

Hochrechnungen der Nagra gehen davon aus, dass bis Mitte des Jahrhunderts rund 92'000 Kubikmeter radioaktive Abfälle – fertig verpackt fürs Endlager – zusammenkommen werden. Das ist ein Volumen in etwa so gross wie die Zürcher Bahnhofshalle.

«Wenn hingegen klar ist, dass ein Land mittelfristig aus der Kernenergie aussteigt, dreht sich die Diskussion vor allem um die Frage: Wohin mit dem radioaktiven Atomabfall?», sagt Markku Lehtonen. Und dafür gebe es einen grösseren Konsens, dass man sie lösen müsse.

Ein Problem, dessen Lösung längst überfällig ist. Wenn dereinst tatsächlich ein Endlager in der Schweiz gebaut wird, würden die ersten radioaktiven Abfälle frühstens 2050 im Untergrund versenkt. Fast hundert Jahre, nachdem der allererste Atommüll im AKW Beznau I produziert wurde.

Wissenschaftsmagazin, 03.07, 18:40

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45 Kommentare

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  • Kommentar von SRF Wissen (SRF)
    Liebe Community
    Wir schliessen an dieser Stelle die Kommentarspalte. Vielen Dank fürs Mitdiskutieren!
    Liebe Grüsse, SRF Wissen
  • Kommentar von Herbert Menzi  (hmenzi)
    Ist ja längstens auch in der Schweiz kein technisches sondern ein politisches Problem (siehe Felslabor Grimsel) . Viel gefährlicher ist das Zwischenlager, aber gewisse Kreise hoffen wohl da auf einen GAU, damit der CO2-armen Kernenergie endgültig der Garaus gemacht werden kann und wir so noch schneller in die Energiekatastrophe rennen können.
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Meiner Meinung nach müssen wir den eigenen Müll hier entsorgen. Vielen Dank für den informativen Beitrag. Ich wohne/lebe im Bereich (fast in Sichtweite) einer der Probebohrstellen. Im Moment fühle ich mich gut informiert, weiss, wo wir mit weiteren Fragen/Zweifel hin können. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn dann der Entscheid "auf uns" fällt (und St.Florian nicht eingreift), ob Vertrauen und Vernunft weiter da sind. Aber wenn jetzt von neuen AKWs gesprochen wird, bekomme ich "Vögel".