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Technik Aus dem Archiv: Die Detonation der ersten Wasserstoffbombe

Stimmt es oder nicht? Politiker und Experten debattieren, wie die Behauptung von Nordkorea einzuschätzen ist, erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Wir blicken zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als die USA die erste Wasserstoffbombe testete. Ihr Codename: «Ivy Mike».

Legende: Video Die Detonation der ersten Wasserstoffbombe abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 20.03.2015.

Am 1. November 1952 gelang die erste grosse Kernfusion auf der Erde – durch eine Wasserstoffbombe. Sie war eine Reaktion auf die Atombombe der Sowjetunion. Nur drei Jahre zuvor, 1949, hatte US-Präsident Harry S. Truman ein Schnellprogramm für die Entwicklung der Wasserstoffbombe angekündigt.

Der Physiker Edward Teller entwickelt schliesslich «Ivy Mike», die erste Waffe dieser Art. Die freigesetzte Energie der Detonation auf einer einsamen Insel wird auf 10,4 Millionen Tonnen konventionellen Sprengstoffs geschätzt – eine unvorstellbare Zerstörungskraft, die mehr als 500 Bomben vom Hiroshima-Typ entspricht.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Ich denke das war keine Wasserstoffbombe. Doch letztlich nützt ihm das rein gar nichts. Wer immer eine Wasserstoffbombe gegen ein anderes Land richtet dessen Land würde in kürzester Zeit ausgelöscht werden. Es macht ab dieser Grössenordnung einfach keinen Sinn mehr zu Kriegen. Nordkorea könnte sich gerade so gut selbst in die Luft jagen. Darum verstehe ich das Wettrüsten auf dieser Ebene gar nicht. Die Grosmächte müssten handeln.
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