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Technik Wettrennen um den stärksten Supercomputer

Die USA wollen von China die Position des stärksten Supercomputers der Welt zurückerobern. Dazu wird eine nationale strategische Computer-Initiative gestartet, wie das Weisse Haus auf seiner Internetseite ankündigte.

Blick auf Tianhe-2
Legende: Die derzeitige Nummer 1: Der chinesische Grossrechner Tianhe-2 führt derzeit die Liste der schnellsten Computer der Welt an. Imago

Die USA wollen den ersten Supercomputer entwickeln, der eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde (Exaflops) schafft – und rund 30 Mal mehr als es der derzeit schnellste Hochleistungsrechner schafft.

Supercomputer werden aufgrund ihrer enormen Leistungskraft in der Wissenschaft oder für militärische Zwecke eingesetzt. Sie werten Daten aus der Weltraumforschung aus, errechnen Klimamodelle, simulieren Crashtests für Autobauer oder werden für geheime Militär-Forschungsprojekte genutzt.

Aktuell steht der schnellste Supercomputer in China. Die USA hatten 2013 ihre Führungsposition an das National Supercomputer Center im südchinesischen Guangzhou verloren. Tianhe-2 rechnet mit 33,86 Petaflops. Der leistungsstärkste Rechner Europas steht in der Schweiz. «Piz Daint» erreicht eine theoretische Spitzenleistung von 7,8 Petaflops.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Hinter allen Rechnungen - ob schnell oder langsam ausgeführt - stehen philosophische Überlegungen und gewisse Ziele. Diese wiederum enthalten immer auch Fehler und Dummheiten. Ein weitverbreiteter Fehler ist zu vergessen, dass ein Prinzip und sei es am Anfnag noch so redlich, sich am andern Ende in sein Gegenteil verwandelt. Geschwnidigkeit ist also nicht alles. was wollen sie eigentlich damit? Auch das Hochfrequenz Banking kennt seine Abstürtze. Kommt Zeit kommt Vernunft.
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  • Kommentar von Max Blatter, 5620 Bremgarten
    "Einen Exaflops" soll der Computer schaffen, steht im Artikel. Eine etwas abenteuerliche Grammatik, der Gebrauch der Einzahl, wenn es um eine Trillion geht - und zudem steht FLOPS für "Floating Point Operations per Second": Operations, Mehrzahl! Das erinnert mich an den Ausspruch meiner Grossmutter vor rund 45 Jahren, in Anbetracht meiner damals langen Haare: Du siehst ja aus wie ein Beatles (sic!). Wobei - ich habe auch keine Patentlösung, wie man hier der Grammatik Genüge tun kann...
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    1. Antwort von Guido Berger
      Danke für den Hinweis. Tatsächlich ein kniffliges grammatikalisches Problem – ich glaube, ich habe eine Lösung gefunden.
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  • Kommentar von Cid Ciddi, Chur
    Wieso kommt mir dabei meine Sandkastenzeit in den Sinn?? Ich bin besser als Du... :-)
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