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Die Fachrunde
Legende: Nadja Künzler, Jochen Mutschler, Renanto Poespodihardjo und Regina Rust srf
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Umgang mit digitalen Medien «Wie viele Minuten Handy-Zeit sind normal für einen 13-Jährigen?»

Nadja Künzler, Jochen Mutschler, Renanto Poespodihardjo und Regina Rust haben Ihre Fragen im «Puls»-Chat beantwortet.

Fachpersonen im «Puls»-Chat

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Nadja Künzler
Sozialarbeiterin BSc, zertifizierte MBSR-Lehrerin
KLICK Fachstelle Sucht Region Luzern

Prof. Jochen Mutschler
Psychiater und Psychotherapeut
Chefarzt Privatklinik Meiringen

Renanto Poespodihardjo
Leitender Psychologe
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen
UPK Basel

Regina Rust
Systemische- und Verhaltenstherapeutin
Suchtfachstelle St. Gallen

Chatprotokoll

Mein Mann frühpensionierter Akademiker, verbringt den ganzen Tag am Handy-Laptop-IPad vorallem mit Youtube Videos zu seinen Interessen und Nachrichten. Vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen, jede Minute wird genützt. Auch während einer Fernsehsendung und Essen, ist parallel das HandyVideo meist dabei. Es sind nun im März zwei Jahre und es ist jeden Tag von morgens bis abends dasselbe. Persönliche Kontakte hat er keine und möchte auch keine. Er sieht seinen Umgang mit den digitalen Medien als völlig normal und sehr bereichernd. Ich tue mich schwer – ist das Rückzug und/oder auch Sucht? Gibt es Beratungsstellen für Erwachsene und Angehörige? Herzlichen Dank

Nadja Künzler: Teilen Sie Ihrem Mann Ihre Sorgen und Befürchtungen mit. Treffen Sie Vereinbarungen miteinander und verhandeln Sie, wann der Handy-Laptop-IPAD-Konsum für Beide ok ist, und wann Sie lieber mit Ihrem Mann ohne Handy etc. Zeit verbringen möchten. Ob es Rückzug oder etwas anderes ist, ist schwierig zu beurteilen. Und ja, es gibt sowohl anonyme Beratungsstellen wie www.safezone.ch, wie auch Beratungsstellen für Betroffene und Angehörige in Ihrer Region.

guten abend, was sind sinnvolle konsequenzen, wenn man mit handyregeln/thema handy wirklich seit wochen nicht mehr weiterkommt… tochter 14 jahre, tägliche durchschnittsbildschirmzeit ca 8.4 h !!! … am anfang habe ich ihr das handy regelässig nach einer bestimmten zeit entzogen, mittlerweile weigert sie sich das handy abzugeben ich muss ihr drohen, damit sie mir das handy bsp auch in der nacht aus ihrem zimmer raus gibt. und ich muss andauernd auf der hut sein dass sie sich nicht ein alternatives gerät organisiert und nach hause schmuggelt… oder tricks googelt um die bildschirmzeit im handy zu übersteuern… kurz : ich habe keine lust polizei zu spielen und rund um die uhr auf der hut zu sein, sowie mir immer „härtere” massnahmen auszudenken, damit sie „noch” pariert … allerdings kann ich auch fast nicht zusehen, wie sie so viele stunden am gerät sitzt und nur konsumiert … ich bin 100% überzeugt, dass das nicht gut für sie ist … es macht sie derart nervös … als wäre sie konstant unter strom… ich glaube sie merkt das selbst gar nicht mehr! welche art von regeln und dann konsequenzen machen in diesem fall noch sinn… ? vielen dank!

Regine Rust: Guten Abend. Wie Sie in dem Text sehr nachvollziehbar beschreiben, haben Sie bereits viel unternommen, bislang hat das trotz viel Engagement nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt. Ihre Sorge ist jedoch ganz sicher berechtigt. Ich würde Ihnen empfehlen, sich bei der Suche noch Alternativen unterstützen zu lassen. Die regionale Beratungsstelle vor Ort kann Ihnen helfen, weitere Alternativen zu entwickeln und auch zu schauen, wie Ihre Tochter mit eingebunden werden kann.

Wir haben einen Klienten bei dem wir einen zu hohen Medienkonsum beobachten. Er schläft schlecht und muss seit angangs Jahr sein Handy während der Arbeitszeit abgeben. In der Freizeit können wir ihn jedoch nur sehr schwierig kontrollieren. Können sie uns bitte Kontakte angeben, wo wir Unterstützung bekommen und ein gezielten Vorgehen besprechen können?

Jochen Mutschler: Sie können sich an eine Suchtberatungsstelle wenden, oder ein spezialisiertes Ambulatorium (z.B. Privatklinik Meiringen oder UPK Basel)

Guten Abend Was halten Sie davon, wenn Handys in der Sekundarschule während den Pausen erlaubt sind? Wir erleben, dass die Jugendlichen in jeder Pause am gamen sind. Sogar in der 5-Minuten-Pause spielen sie ein 3-Minuten-Game. Darauf folgen Unterrichtsstunden, in welchen die Jugendlichen Mühe haben, sich zu konzentrieren und z.T. auch respektlos gegenüber Mitschülern und Lehrpersonen reagieren. Ich bin der Meinung, dass sich die Jugendlichen in den Pausen austoben und frische Luft schnappen sollen. Auch ist der Austausch unter den Schülern sehr wichtig. Danach sollte ein geregelter Ablauf im Unterricht einfacher sein. Vielen Dank im Voraus und einen schönen Abend.

Regine Rust: Guten Abend. Das Thema ist unter Lehrpersonen/Pädagogen heiss diskutiert. Unserer Erfahrung nach unterscheiden sich die SuS sehr- die einen müssen sich auspowern, die anderen sich zurückziehen. Die Nutzung des Handy unterscheidet sich diesbezüglich sehr. Deswegen ist die Antwort auch nicht ganz so einfach. Ganz sicher aber gilt es in der Schule gesamthaft zu besprechen, wie kurze Pausen und der Einstieg in den Unterricht so gestaltet werden können, dass jede/r die Option hat sich zu erholen und danach wieder präsent zu sein. Und die Möglichkeit, da verschiedene Konzepte zu erproben.

Guten Abend Gerne hätte ich gewusst welche Zeit, TV Zeit(Netflix, youtube kids) empfehlenswert ist für Kinder im Alter von 5 und 6 1/2 Jahren Zudem ab welchem Alter sind Handys oder Kinderhandyuhren empfehlenswert?

Nadja Künzler: Da dies bei jedem Kind unterschiedlich ist, ist es schwierig, eine Altersangabe zu machen. Es hängt von Ihnen und Ihrem Kind ab, ab welchem Alter Sie das als sinnvoll erachten. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie dabei bestimmen, für was und wie lange die Kinder dieses nutzen. Betreffend TV Zeit ist es ähnlich. Es gibt zwar Empfehlungen (bei 6-Jährigen wären das ca. 30 Minuten pro Tag), jedoch scheint es viel wichtiger, wie es Ihren Kindern dabei geht. Beobachten Sie Ihr Kind, meistens wird durch sein Verhalten deutlich, wann es reicht, da Kinder in diesem Alter noch sehr spielerisch und aktiv unterwegs sind und es ihnen nicht entspricht, lange ruhig zu sitzen.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin Rentner und darüber! Ich habe die ganze Digitalisierung von Grund auf miterlebt, mit dem Lochsztanzen für die Computereingabe, über erste Apple, IBM/Microsoft Computers, bis hin zun Suppergray und weitere Entwicklungen zum alltäglichen Gebrauch von PC, Notebooks, Smartphone etc. Wir brauchen die IT Welt mit schnellem Internet für Business, Ausbildung usw. Die u.a. Nutzung des Smartphones braucht Schulung der Young Generation. Dauernd, über Stunden an Chats rumzuhängen ist ein persönlicher Energieverlust, vor allem für jüngere Menschen. Sie werden antriebslos! sinkende schulische/beruflche Leistung etc. Meine Empfehlung, Chating/Interneting Time ist o.k. aber zu definierten Zeiten mit Beginn und Ende! Nb. Meine Screen Time per day, sind etwa 2h, online news, chatten etc.

Regine Rust: Guten Abend. Dann gehören Sie zu den Menschen, die in die Digitalisierung hineingewachsen sind und den genauen Unterschied zwischen digitaler und analoger Welt erlebt haben. Den Jugendlichen fällt diese Unterteilung oft schwer und die IT .Tech Unternehmen haben ein grosses Interesse, dass diese Welten weiter verschmelzen. Deswegen ist Ihre Anregung sehr wertvoll: klare und gezielte Nutzung, gut abgegrenzt und mit einer genaue Vorstellung, was man in der digitalen Welt machen möchte. Jugendliche müssen genau das lernen. Manchmal brauchen sie dafür Unterstützung durch Erwachsene.

Grüezi ich habe jetzt mit meiner Tochter geredet. Sie und ihr Vater haben jetzt seit 3 Tagen streit. wegen diesem Freund wo über tik tok reinkam. Jetzt habe ich sie gefragt und sie meint, sie würde am liebsten ausziehen. Weil sie nicht die ganze Nacht mit ihrem freund telefonieren kann und weil wir sie nicht nacht Basel fahren lassen alleine. Was soll ich jetzt machen?

Regine Rust: Das hängt sehr vom Alter Ihre Tochter ab. Sollte sie noch minderjährig sein würde ich Ihnen empfehlen, sich über eine Beratungsstelle als Angehörige unterstützen zu lassen.

Soll ich was sagen? Mein Sohn ist Familienvater. Immer am Handy beim spielen mit den Kleinkindern in der Hand immer das Handy wenn er spaziert immer das Hangy soger wenn er auf WC geht. Am Abend wenn die Kinder schlafen . Sofort aufs Sofa und aufs Handy schauen. Wir schauen Fernsehen und er schaut aufs Handy mit einem Ohr hört er uns zu und beteiligt sich an unserem Gespräch wenn wir diskutieren. Wir gehen dann früh ins Bett und er ist sicher bis um Mitternacht am Handy. Stundenweise,das alle Tage. Schade ,so habe ich Angst die Ehe könnte auch darunter leiden. Etwas gutes. Beim gemeinsamen Essen ist ist Handyfrei.

Nadja Künzler: Wenn ich Sie richtig verstehe, ist die Frage, ob Sie ihren Sohn auf seinen Handykonsum ansprechen sollen. Ja, das können Sie tun. So wie Sie schreiben, wohnen Sie zusammen oder verbringen zumindest viel Zeit miteinander. Da ist es legitim, wenn Sie mitteilen, was Ihnen auffällt, worüber Sie sich sorgen oder was Sie ärgert. Sprechen Sie ihn auch auf seine Rolle als Vorbildfunktion gegenüber seiner Kinder an. Wichtig in solchen Gespräch ist immer auch, dass Sie von sich sprechen und möglichst keine Anschuldigungen machen.

Wir sind Eltern von 4 Söhnen im Alter von 18, 16, 13 und 11.Jahren. Die drei älteren besitzen ein eigenes Handy. Wir hatten für alle den family link installiert. Mittlerweile hat nur noch der 13 jährige diese App. Natürlich beklagt er sich oft, er findet, dass wir zu streng sind. Wenn er seinen Verpflichtungen nicht nachkommt (Hausaufgaben, Prüfungen) dann sperren wir ihm gelegentlich für einen Abend das Handy. Wir möchten ihm helfen, seine Prioritäten anders zu setzen und seinen Verpflichtungen nachzukommen. Wenn wir das machen, wird unser Sohn sehr wütig, weint oft und idt total aufgelöst. Er versteht uns nicht. Irgendwie haben wir das Gefühl, dsss sein grösster Stress ist, etwas zu verpassen... Er ist so abhängig von diesem Gerät, was uns sehr stresst. Mit ihm zu reden, versuchen wir zwar immer, leider erfolglos. Wir müssen den Konflikt dann aushalten. Sind wir zu streng? Welche Alternativen gibt es ausser der Sperrung? Danke für eine Antwort.

Regine Rust: Ich vermute, dass Ihre Interventionen Ihrem generellen Erziehungsstil entsprechen und Sie eine klare Linie haben, was Verpflichtungen wie Hausaufgaben /Schule und Freizeitvergnügen betrifft. Aber Ihrem Sohn scheint das Handy sehr wichtig zu sein und es stellt sich die Frage, was seine grosse Sorge ist, was er verpassen könnte und welche Konsequenzen das haben könnte. Sie werden auch bei Ihren anderen Söhnen mitbekommen haben, dass die Gleichaltrigen sehr wichtig werden. Bei machen mehr als bei anderen Kindern. Es gilt also vermutlich eine Lösung zu finden, wie ihr Sohn das Handy nutzen und gleichzeitig seine Hausaufgaben nicht zu kurz kommen. Ich würde ihn miteinbeziehen und ihn Vorschläge machen lassen, wie das hinzukriegen wäre. Wenn das nicht klappt, würde ich externe Hilfe hinzuziehen. Oft reichen schon ein, zwei Gespräche...

Hallo Meine Kinder brauchen Ihr Handy immer. Sei es für Hausaufgaben, zum lernen, für Hörbücher und für die Musik, da Spotify drauf ist. Wenn sie zu lange dran sind, muss das Handy in den Gang und sie müssen so Musik via Blootooth hören. Aber nach eine halben Stunde ist das Handy wieder im Zimmer und sie haben wieder eine Ausrede. Jetzt bekommt unser drittes Kind auch ein Handy (13). Was sollen wir mit allen abmachen? Kann mich praktisch nicht mehr durchsetzen bei meinem Sohn 14. und ältere Tochter geht besser 17. Danke für ihren Tipp.

Renanto Poespodihardjo: Grundsätzlich machen Sie schon vieles richtig. So wie ich Ihren Zeilen entnehme haben Sie klare Regeln vereinbart, wann und in welchen Momenten das Smartphone nicht benutzt werden sollte. Es ist entscheidend, dass Sie diese Regeln gemeinsam vereinbaren und insbesondere Sie als Eltern, die Einhaltung dieser Regeln auch gemeinsam eins zu eins vertreten. Geplante Belohnungen bei der Umsetzung dieser Regeln erweisen sich in der Regel nachhaltiger, als «nervige» Bestrafungen. (bearbeitet)

Guten Abend, wieviel Minuten pro Tag sind normal für einen fast 13-Jährigen? Ist Tik Tok in Ordnung oder eher schädlich? Mein Sohn ist oft darauf, spielt auch Games und kommuniziert mit seinen Freunden. Aber er kann sich schlecht selber Grenzen setzen.

Nadja Künzler: Als Empfehlung wird eine max. Medienzeit von 1 Std. 30 Minuten empfohlen. Viel wichtiger erscheint mir jedoch, wie es ihrem Sohn dabei geht, was er alles auf dem Smartphone macht, welche Games er spielt und wie es ihm anschliessend geht. Interessieren Sie sich und schauen Sie mit ihm gemeinsam Tik Tok und sprechen Sie mit ihm darüber. Selber Grenzen zu setzen ist in diesem Alter sehr schwierig, das sollten Sie für ihn übernehmen. Klare Regeln und Abmachungen sind für Beide sehr hilfreich und geben Orientierung.

Guten Abend Ich habe einen 16 jährigen Enkel, der mir grosse Sorgen bereitet. Er besucht das Gymnasium. Er ist hochbegabt und hat ADS. Er hat das Medikament Concerta verschrieben bekommen. Er erbringt sehr schlechte Noten, weil er die ganze Freizeit am Gamen ist oder das Handy benutzt. Er nimmt auch kaum am Familienleben teil. Er kommt aus einem intakten Akademikerhaus. Wie können wir ihm helfen, ihn unterstützen? Danke für Ihre Bemühungen

Regine Rust: Guten Abend. Ich kann Ihre Sorge nachvollziehen. Es klingt so, dass die Eltern sehr engagiert sind und Ihr Enkel bereits in Behandlung. es ist sicher sehr wichtig, dass bei der professionellen Unterstützung auch das Thema Gamen /Handy besprochen wird. Eventuell wird dann eine spezialisierte Beratungsstelle miteinbezogen.

Guten Abend Mein Neffe ist spielsüchtig am IPad und IPhone…. Er ist 17 Jahre alt, wohnt im Kanton Zug. Seine Sucht wurde von Fachleuten abgeklärt. Er hat durch seine Unlust noch keine Lehrstelle gefunden. Er bricht praktisch alle Angebot ab. Er spielt in der Nacht, steht am Morgen nicht auf. Er hat die Familie im Griff. Hat der junge Mann eine Chance; da rauszukommen?

Jochen Mutschler: Aus meiner Sicht müsste man eine ambulante oder gar stationäre Therapie in einer spezialisierten Klinik erwägen.

Hallo, ich 35, Mann, habe erhebliche Konzentrations schwächen beim Arbeiten vom ständigen Handy gucken (Apps, You Tube, Nachrichten etc). Seit der Homeoffice Plicht hat der Konsum noch zugenommen. Ich möchte meine Produktivität und Kontrenziation verbessern und einem nachhaltigen Handy-Konsum haben. Wie kann ich diese Angewohnheit ändern?

Nadja Künzler: Angewohnheiten zu verändern braucht Zeit. Unser Gehirn hat es sehr gerne, wenn es möglichst einfach geht. Ein erster Schritt wäre, Apps zu löschen, auf die Sie verzichten können, Nachrichten über einen anderen Kanal, z.B. Radio hören. Bei Youtube nur das sehen, was sie wirklich sehen möchten und sich dafür ein Zeitlimit zu setzen. Ein nachhaltiger Handy-Konsum tönt toll, viel Spass beim Ausprobieren und entdecken von anderen Aktivitäten in der frei gewordenen Zeit..

+++ Danke für Ihre Antworten. Bezüglich Studien lässt u.a. die von der EU-Kommission von 2000-04 geförderte REFLEX-Studie aufhorchen: Deren Ergebnis muss für die Mobilfunkindustrie derart schlimm (gewesen) sein, dass diese jemand auf die Studienautoren gehetzt hat. Doch nach 12 Jahren Fälschungsvorwürfen ist diesem traurigen Treiben vor ziemlich genau einem Jahr durch einen Gerichtsentscheid endlich ein Ende gesetzt worden. Die REFLEX-Ergebnisse? Diese weisen als Ergebnisse der Grundlagenforschung auf ein erbgutschädigendes Potenzial der Mobilfunkstrahlung hin. Diese Wirkung ist inzwischen mit unterschiedlichen Methoden mehrfach bestätigt worden. Seht auch den Newsletter Januar 2021 von der BERENIS-Expertengruppe, die den Bundesrat berät. Diese Informationen könnten doch die eine oder den anderen dazu bringen, sein Mobiltelefon weniger intensiv zu nutzen, nicht wahr? +++

Guten Abend, unsere Töchter sind 11 und 9. Sie haben ein iphone resp. einen ipod touch. Spotify ist ohne Einschränkung nutzbar. unsere grosse Tochter hat rund 75 min und die kleine 45 min Bildschirmzeit (Roblox gamen, snap chat und youtube inkl. TV). Grundsätzlich denken wir, dass die Zeiten in Ordnung sind, denn Hausaufgaben werden zuerst erledigt und beide sind täglich draussen und treiben Sport. Ich sehe eher inhaltlich das Problem. Obwohl wir versuchen, altersgerecht nutzen zu lassen, kann ich ja nicht “alles” überprüfen. Die kleinere Tochter orientiert sich zudem stark an der älteren Schwester – was teilweise zu ziemlichen Zankereien führt.Haben Sie tips diesbezüglich? Was ist ok und was nicht?

Regine Rust: Sie haben schon viele sehr relevante Aspekte aufgegriffen (Pflichten, Hobbies, Bewegung). Und wie Sie zu Recht schreiben, sind jüngere Geschwister ihrem Alter oft ein wenig voraus, weil sie früher mit Dingen in Kontakt kommen. Umso wichtiger ist hier die Funktion der erwachsenen Erziehungsverantwortlichen. Besonders wenn Sie kin Sorge sind um die Inhalte empfehle ich Ihnen, sehr genau darauf zu sachuen, was ihre Kinder schauen. Medienzeiten sind Zeiten, in denen elterliche Präsenz nötig ist.

Unser bald 15-jährige Junior hängt gefühlt immer irgendwo an einem Bildschirm, sei es in der Schule wo Aufgaben per Mail oder in anderer digitaler Form verteilt werden, oft aber auch Zuhause um kleinere Aufgaben zu erledigen. Dazu kommen games auf dem iPad, dem Computer und/oder der PS. Natürlich gehören auch soziale Medien dazu für diverse game-Chats, Dazu noch tiktok, snapchat usw. Und im Sommer gehts los mit der Informatiklehre. Das alles macht uns doch etwas Angst. Wo soll das nur hinführen? Dagegenhalten ist schwierig, wir versuchen es aber trotzdem immer weiter. Es leiden auch die direkten sozialen Kontakte, Hat unser Sohn die Grenze zu einer Handy- oder Gamesucht nicht längst überschritten?

Jochen Mutschler: Man müsste diagnostisch genauer nachschauen, ob es bereits soziale Folgeschäden durch den Konsum gegeben hat. Weiterhin ob ein starkes Verlangen nach den genannten Apps besteht und ob er Schwierigkeiten hat die Dauer zu kontrollieren.

Guten Abend Mich würde interessieren ob das lesen mit dem E Book auch schädlich ist? Ist ja auch ein Bildschirm. Ist es schädlicher im E Book zu lesen als ein Buch in Papierform zu lesen? Vielen Dank für die Antwort.

Renanto Poespodihardjo: Nach aktuellen Wissenstand sind E Book nicht gefährlich. Erste vorläufige Daten deuten aber darauf hin, dass Bildschirme, welche das blaue Licht reduzieren vorzuziehen sind.

+++ Das Handy nimmt uns pro Tag ca 3 Stunden. Zeit welche man brauchen könnte um zum Beispiel ein Musikinstrument zu lernen. Ist das Musik/ Tanz/Sportverein sterben vielleicht die Folgen von vielen Zeitverlust? +++

Ich bin eine 70ig jährige Grossmutter von 6 Grosskinder zwischen 9 und 14 Jahren. Ich versuche immer wieder, sie vom vielen Benutzen ihres Händi abzubringen. Ich finde jedoch nicht die richtige Erklärung. Wie kann ich sie überzeugen, dass sie sich selbst kontrollieren? Für eine überzeugende Erklärung und Antwort danke ich Ihnen sehr.

Nadja Künzler: Es ist verständlich, dass Sie sich um Ihre Grosskinder Sorgen und Gedanken machen. Teilen Sie ihnen das mit. Für Kinder zwischen 9 und 14 ist es noch schwierig, sich selber zu kontrollieren und einen altersgerechten Umgang mit dem Handy zu finden. Kinder brauchen in diesem Alter eine Begleitung und klare Abmachungen und Regeln. Bieten Sie Alternativen, damit die Grosskinder lieber andere Tätigkeiten mit Ihnen unternehmen, statt auf das Handy zu schauen.

 

Grüezi Jetzt sitzt sie ab 1900 uhr ---2400 uhr am natel mit ihren freund wo sie im tik tok kennen gelernt hat. Ist das nicht schädlich für sie . was kann ich machen?

Regine Rust: Da müsste man sich viele Aspekte anschauen. Je nach Alter, je nach Phase der Verliebtheit, je nach Auswirkungen auf die sonstigen Pflichten und Aufgaben. Wenn etwas darunter leidet, dann wäre je nach Alter ein Gespräch mit klaren Regeln und mit Unterstützungsangeboten wichtig. Grundsätzlich müssen die Regeln zu ihren sonstigen Erziehungsregeln passen...

was genau braucht es denn, damit so etwas wie handysucht als krankheit anerkannt wird und was wäre damit besser?

Jochen Mutschler: Handysucht an sich gibt es nicht, jedoch gibt es eine Reihe von Verhaltenssüchten (z.B. Spielsucht, Gamingsucht, Kaufsucht usw.), die über das Medium Handy (Internet) viel leichter zugänglich sind.

Guten Abend Ich habe eine “Liste/Zusammenstellung der erwähnten Tipp’s” gesucht, welche in der Sendung erwähnt wurden (z.B. Apps zur Zeitsteuerung etc.). Gibt es eine solche? Wenn ja können Sie mir sagen wo? Vielen Dank und freundliche Grüsse

Chat-Admin: Guten Abend. Danke für Ihr Interesse! Die Tipps finden Sie hier: https://www.srf.ch/wissen/puls-kompakt/puls-kompakt-3-vier-tipps-zur-besseren-dosierung-der-bildschirmzeit

Guten Abend Ich habe nur eine Mitteilung. Infolge Krankheit arbeite ich nicht mehr und habe volle IV. Ich lebe alleine, durch die Krankheit keine Freunde mehr und so ist es für mich Ablenkung und Einsicht in die grosse Welt wenn ich in instagram und facebook sehe was draussen in der Welt los ist. Klar hätte ich lieber persönlichen Kontakt, aber die Coronazeit macht einem noch einsamer, darum immer wieder reinschauen ;((

Jochen Mutschler: Sie beschreiben einen wichtigen Punkt: Social Media sind eben nicht immer nur «gefährlich», sondern bieten auch die Möglichkeit der Kommunikation und Information

Als Vater von einer bald 4 jährigen Tochter und eines bald 2 jährigen Sohnes denke ich viel über die Bildschirmzeit für unsere Kinder nach. Bis anhin haben wir eigentlich kaum Videos/ Filme auf dem Smartphone oder auch TV gemeinsam geschaut. Es war auch nie ein Thema für unsere Kinder. Allerdings möchte ich sie auch nicht ohne digitalen Einfluss auf-und erziehen. Unterdessen schauen wir vielleicht mal eine Folge Pingu am Tag. Zusammengefasst: ich finde es enorm schwierig, für Kleinkinder eine vernünftige Zeit / Menge zu definieren. Auch habe ich bis anhin keine Literatur dazu gefunden. Gibt es da Ratschläge, Faustregeln oder Tips?

Regine Rust: Guten Abend. Eine Faustregel zu definieren ist recht schwer. Grundsätzlich ist es gut, den Konsum recht lange hinauszuzögern. Aber ganz zu verbieten führt oft auch dazu, dass etwas sehr interessant wird. Um Medienkompetenz zu erlangen, sind grundsätzlich maximal 10 Minuten pro Lebensjahr empfohlen, am besten frühstens ab dem 3 LJ. Bei Geschwistern wird das aber schon schwer. Sie sollten aber feste Rituale verankern, wo das Handy /Medien von Kindern und Erwachsenen (!) nicht genutzt wird. Zum Beispiel während des Essens, nach einer bestimmten Uhrzeit, nicht im Bett, nicht beim gemeinsamen Spiel... Letztendlich sollten die Regeln durchsetzbar sein und lange Gültigkeit haben,.

Guten Abend, Ich nutze mein Smartphone für Nachrichten lesen einfach zu oft. In erster Linie für aktuelle Themen. Soziale Medien habe ich keine auf dem Smartphone oder Laptop. Mein Hauptproblem ist schlichtweg das ständige Nachrichten lesen. Was für viele banal klingt, ist für mich eine kleine Belastung. Gibt es Tipps? Vielen herzlichen Dank.

Renanto Poespodihardjo: In der Regel haben wir für die gleiche Funktion nicht nur eine App sondern viele. Reduzieren sie sich auf eine App, die aus Ihrer Sicht Nachrichten bietet, die Sie nach dem lesen auch im Gedächtnis behalten möchten. Diese App sollte auch nicht griffbereit auf der ersten Seite platziert werden.Alle App

Meine Tochter ist 15 jahre.sie ist von morgens bis abends immer Handy. Seit einer Woche telefoniert sie mit ihrem Freund wo sie über Tik tok kennengelernt hat Stundenlang. Sobald ich was sage spricht sie mich frech an. Was kann ich machen..

Nadja Künzler: Sprechen Sie mit ihrer Tochter in einer ruhigen Minute und teilen sie ihr mit, dass sie sich Sorgen machen. Fragen Sie nach und interessieren Sie sich dafür, was ihre Tochter so macht, wie sie ihren Tag verbringt, was für Wünsche und Sorgen sie hat.

Ja wieviele Bildschirmzeit ist für 10 und 12 Jährige zuviel?

Nadja Künzler: Es gibt Empfehlungen zur maximalen Medienzeit für 12 Jährige bis max 1,5 Std. pro Tag. Viel wichtiger erscheint mir jedoch, wie es ihrem Kind dabei geht. Wenn es unruhig nach 30 Minuten Bildschirmzeit wird, so ist das ein Hinweis, dass das Kind sich mit etwas anderem beschäftigen sollte

Wird ich hässig durch viel Medien?

Nadja Künzler: Ja, das ist gut möglich. Das Verhältnis von digitaler und analoger Zeit ist wichtig für eine ausgeglichene Stimmungslage.

Guten Abend Meine Tochter ist eine Leseratte sie liest|verschlingt Bücher. Bis jetzt waren wir immer in der Bibliothek und haben uns dort mit Büchern eingedeckt. In den Sommerferien hat sie den tolino meines Mann entdecken…. Er hielt es für sinnvoll ihr ein E-Reader Torlino zu Weihnachten zu kaufen, damit auch sie nun ihre Bücher in Ruhe lesen kann, wo auch immer wir sind. Nun liest sie natürlich noch immer und noch lieber auf dem Tolino. Ist dies für Kinder im Alter von 10 Jahren schädlich oder nicht ratsam am E-Reader zu lesen, was raten Sie? Ich möchte die Lesezeit einschränken, weis nicht genau auf wie lange. Merci für ein kurzes Feedback

Jochen Mutschler: Aus meiner Sicht unproblematisch, lesen macht nicht «süchtig»

Regine Rust: Dazu kann ich vielleicht ergänzen, dass sich immer die Frage stellt, ob das Verhalten ihrer Tochter eine Ergänzung in ihrem Leben oder aber eventuell ein Ersatz für etwas sein könnte. Sie scheinen einen sehr guten Kontakt zu ihrem Kind zu haben, vielleicht besteht die Möglichkeit, über die Bücher zu sprechen und zu hören, was ihre Tochter so interessiert. Mache Kinder sind sehr wissbegierig. Für andere sind die Bücher ein Rückzugsort, weil sie etwas bedrückt. Das gilt es rauszufinden...

Wie kann ich mir Helfen das ich weniger am Handy bin und somit auch weniger Probleme habe?

Regine Rust: Ein erster Schritt wäre, sich zu überlegen, was anders werden soll, wenn man weniger am Handy ist, also welche Probleme dann weniger sind und was dann insgesamt besser wäre. Dann kann man schauen, was/welche App man am Handy weniger nutzt, zu welchen Zeiten man weniger am Handy ist und wie man alternativ etwas macht, also was einem gut tut.

 

Wenn man 3 Zeitungen im handy liest, dann noch Instsgram und FB checkt zudem viele whats ups und mails und diverse Artikel liest verbringt man oft leider 5-6 Std. am Tag. Vorallem in coronazeiten mit wenig Sport, Restaurants und Shoping, später hat man wohl keine zeit mehr oder höchstens die hälfte :) Da ist man wohl schon süchtig.

Jochen Mutschler: Alleine die Zeit sagt noch nichts darüber, ob man «süchtig» ist oder nicht. Es kommt auf die Art der Nutzung drauf an, 6 Stunden Gaming oder um Geld spielen kann hoch problematisch sein, 6 Stunden Zeitung lesen eher nicht.

Renanto Poespodihardjo: Das Smartphone vereinigt viele Möglichkeiten in einem Gerät, mit vielen Vorteilen im täglichen Leben. Es sollte aber immer abgewogen werden, ob wir wirklich alles, was das Smartphone uns bietet auch digital nutzen sollten. Eine Zeitung trestisch, in einem Café zu lesen bietet ein «Gesamtereignis» , welche ein Smartphone nicht bieten kann.

Hallo guten Abend ich schreibe momentan mit 2 Kollegen die ich seit mehr als 1 Monat kenne aber mein Problem ist ich schaue immer im wats App ob sie es gelesen oder gesehen oder gehört haben ich schaue etwa jede 20 Minuten drauf oder auch zum schauen ob sie zurück schreiben wie kann ich das ändern? Und die Kollegen bedeuten mir sehr viel

Nadja Künzler: Es ist nicht einfach, wenn man die neu kennengelernten Personen noch nicht so gut kennt, und nicht weiss, wie und ob diese auf meine Mitteilungen reagieren. Oft sind wir uns schnelle Reaktionen gewohnt, kommen diese nicht, so fragen wir uns: stimmt etwas nicht, ist etwas nicht in Ordnung, wollen die noch mit mir schreiben? Die Angst, nicht dazu zu gehören, kann oft ein Auslöser dafür sein, ständig zu überprüfen, ob jemand geschrieben hat. Da Ihnen diese Kollegen viel bedeuten, ist ihre Reaktion verständlich, macht sie wahrscheinlich aber auch nervös, wenn keine Antwort da ist. Geduld und Vertrauen darauf, dass die neuen Kollegen Ihnen auch schreiben möchten, ist wohl ihr Beitrag dazu.

Ich habe ein Partner wo dauernd das sch....Händy in der Hand hält....und noch schlimmer mit der Uhr verbunden ist....schrecklich ich kann mich mit ihm kaum unterhalten....er hat auch Schlafprobleme und immer so eine innere Unruhe in sich...hab schon soviel erklärt wie schlimm das ist....er begreift einfach nichts....was kann ich tun....

Regine Rust: Es ist gut nachzuvollziehen, dass das für ihre Beziehung eine Belastungsprobe ist. Grundsätzlich wäre es vielleicht erster Schritt, mal zu schauen, wann sie beide Zeit ohne Handy zusammen verbringen wollen und wann es ok ist, aufs Handy zu schauen. Eine Möglichkeit wäre es, zum Beispiel beim Essen die Handy auf Flugmodus zu setzen, wie im Beitrag schon gesagt. Falls das nicht klappt, gibt es die Möglichkeit sich noch Unterstützung durch eine externe Beratungsstelle zu holen.

Guten Tag Meine Bildschirmzeit ist zurzeit durchschnittlich 9h....bis 12h... Es ist viel zu viel und ich kann nicht reduzieren. Ich schaffs nicht... Ich sollte vorbild sein für meine teenager aber schaffs nicht.... ich brauche hilfe. ... Wie schaffe ich es weg zu kommen...

Jochen Mutschler: Ich würde Ihnen empfehlen einmal unverbindlich in einer ambulanten Beratungsstelle Hilfe zu holen.

Guten Abend, während der Home-office Zeit lief alles im Studium über Whatsapp und Online meeting. Sämtliche Gruppenarbeiten, teilweise bis zu 7 Arbeiten liefen via Chat und das führte zu enorm viel Zeit hinter dem Handy, die ich gar nicht so verbringen wollte. Wie kann man sich in solchen Fällen trotzdem distanzieren?

Regine Rust: Guten Abend. Das Problem hatten viele jetzt während des «Screen-Studiums». Wichtig ist hier, zu unterscheiden, was ist leider Pandemiebedingt momentan nicht zu ändern und was hat sich eher eingeschlichen.... Bei den Zeiten, die eher Freizeit sind, gilt es zu überlegen, was kann man als Alternative trotz Coronamassnahmen offline machen. Welche Uhrzeit am Tag möchte ich ohne Handy verbringen und welche Orte (zB. im Bett) sind handyfrei.

Je länger man mit einem Handy oder Smartphone am Kopf ein Gespräch führt sowie abhängig von der Empfangsqualität, umso grösser sei das Risiko, dass durch diese auf den Kopf einwirkende Strahlung die Blut-Hirnschranke ihre beschützende Funktion des Gehirns mehr und mehr verliert. Wie gross dieses Risikon für sie, für ihn nun tatsächlich ist, spielt zum Thema dieser Sendung keine bedeutende Rolle. Doch schon allein diese Information, dass zu langer Gebrauch des Mobiltelefons eine Gehirnerkrankung auslösen könnte, könnte doch der einen und dem anderen helfen, die Gespräche auf das Notwendige zu beschränken, sprich nachhaltig zu reduzieren?

Renanto Poespodihardjo: Aktuell gibt es meines Wissens keine Studien die Aussagen, sofern eine Smartphone die gesetzlichen Strahlungsgrenzen einhält, das schädliche Auswirkungen auf das Gehirn zu erwarten sind.

Jochen Mutschler: Mir ist eine Studie aus dem Jahre 2011 bekannt von Nora Volkow (JAMA), sie konnte bei gesunden Probanden zeigen, dass ein 50 minütiges Gespräch mit dem Handy den Glukosemetabolismus signifikant im PET Scan verändert hat – ohne, dass man daraus weitere Schlüsse ziehen kann

Mir raubt das Handy so viel Zeit am Tag und es ärgert mich so sehr, dass ich davon nicht los komme. Auch die anderen App, wie Facebook usw. es ist einfach eine Sucht und mich stresst das so sehr. Ich weiss nicht einmal was ich erwarte wenn ich ständig im 10 Minuten Takt aufs Handy schaue. Das ist doch krank. Ich würde mich so gerne befreien von diesem Stress nur weiss ich nicht wo ich am besten damit anfange. Ich möchte so gerne für eine Woche das Handy einschliessen und mich aufs wesentlich konzentrieren. Aber heute läuft so viel über das Handy, Arbeit, Kinder, usw. Würde das überhaupt gehen?

Jochen Mutschler: Sie haben vollkommen recht, Sie können ja erst mal versuchen die eine oder andere App zu entfernen. Im zweiten Schritt das Handy mal für einen Tag nicht nutzen. Als erste Schritte....

Nadja Künzler: Und überprüfen, welche Dinge im Alltag noch analog möglich sind, z.B. Planung im Familienkalender u.a.

Chat-Admin: Der Puls-Chat ist beendet. Vielen Dank für die interessanten Fragen! Mehr Informationen zum Thema finden Sie in untenstehender Sendung

Video
Ständig am Screen – Kontrollverlust durch Handy & Co.
Aus Puls vom 24.01.2022.
abspielen. Laufzeit 35 Minuten 44 Sekunden.

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