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Mensche, die auf Hasel oder Birken allergisch sind, pflanzen lieber Alternativen wie Ahorn.
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Auf allergieauslösende Gehölze verzichten

Viele Menschen reagieren allergisch auf Pollen von Birken, Erlen und Hasel. Für Allergiker gibt es Alternativen für den Garten.

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Birken, Erlen und Hasel gehören zur Familie der Birkengewächse. Sie werden durch den Wind bestäubt und produzieren viel feinen Blütenstaub. Dieser Blütenstaub beinhaltet ein hochallergisch wirkendes Protein, das die Pflanzen als Reaktion bei Stress bilden.

Die Klimaerwärmung trägt in Europa dazu bei, dass der Flug der Pollen bereits zwei Wochen früher beginnt, und wärmere Luftmassen tragen den Blütenstaub weiter als bisher. Dazu wirkt die Erhöhung der CO2-Konzentration in der Luft wie begünstigender Dünger für die Pollen.

So tragen viele Faktoren dazu bei, dass der Blütenstaub länger in der Luft bleibt und aggressiver wirkt. Doch es gibt Alternativen zu Hasel, Birke und Erlen, die trockene und wärmere Zeiten besser überstehen und von Insekten bestäubt werden.

Diese einheimischen Gehölze fördern die Biodiversität

  • Feldahorn (Acer campestre)
  • Europäischer Zürgelbaum (Celis australis)
  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Blumenesche (Fraxinus ornus)
  • Zerreiche (Quercus cerris)
  • Flaumeiche (Quercus pubescens)
  • Traubeneiche (Quercus petraea)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)

Nicht einheimische Alternativen

  • Felsenbirne (Amelancier arborea) 'Robin Hill'
  • Gleditschie (Gleditsia triacanthos) 'Sunburst'
  • Blasenbaum (Koelreuteria paniculata)
  • Amberbaum (Liquidambar styraciflua)
  • verschiedene Sorten von Zierapfel (Malus Hybriden); Rudolph, Red Sentinel, Evereste
  • Scharlach-Apfel (Malus tschonoskii)
  • Mehlbeere (Sorbus aria), Magnifica