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Der Handwagen wie hier 2011 beim Freilichtspiel «Besenbinder von Rychiswil» zu sehen, war der Vorläufer zum sogenannten «Hellchare».
Keystone
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Auf dem «Hellchare» talwärts

Ein «Hellchare» ist die Erweiterung des Handwagens, der früher von Bauern an zwei langen Holzstangen gezogen wurde. 

Den ursprünglichen Handwagen entwickelten findige Klettgauer Bauern weiter. Sie spannten zwischen die zwei Holzstangen ein drittes Rad. Dieses wurde mit einem langen Stecken gesteuert und konnte in alle Richtungen gedreht werden. Dazu kamen noch Bremsen und fertig war der sogenannte «Hellchare».

Da das Gefährt keinen eigenen Antrieb hatte, konnte man damit nur talwärts fahren. Das wiederum erklärt den Namen. «Hell» ist in der Schweiz ein weit verbreiteter Flurname und bedeutet: «Ort, wo es in die Tiefe geht, bei der Tiefe».