Der schönste Filmschrott: Ein Kraftmeier in blau-weiss-rot

Dies ist ein DVD-Tipp der anderen Art: «Captain America II: Death To Soon» – ein Superheldenfilm, der zeigt, warum Superheldenfilme ohne Computertricks ein Superlacher sind.

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Filmschrott: «Captain America II»

4:19 min, vom 16.12.2014

Beginnen wir historisch: Wer glaubt, Superhelden-Filme sind ein Phänomen des 21. Jahrhundert, liegt völlig falsch. In den 1940ern gab es die erste grosse Welle: «Adventures of Captain Marvel» (1941), Batman» (1943), «The Phantom» (1943), «Captain America» (1944) und «Superman» (1948). Alles halbstündige Abenteuer, die im Kino vor dem Hauptfilm liefen. In den 1970er folgte eine zweite Welle: «The Amanzing Spiderman» (1977), «The Incredible Hulk» (1977) und eben «Captain America» (1979). Das waren TV-Serien, deren Pilotfilme auch in die Kinos kamen.

Die Mega-Muskelmänner waren beliebt, aber ihre Kämpfe für Recht und Gerechtigkeit oft billig heruntergedrehte Filme. Und selbst wenn man ausreichend Produktionsgelder hatte: Es gab keine Computertricks, um die Superkräfte der Helden glaubhaft auf die Leinwand zu bringen.

Unfreiwillig komisch

Captain Americas Waffe ist ein Schild. Damit wehrt er Kugeln. Damit wirft er auf die bösen Buben. Im Comic und in den aktuellen Kinofilmen ein cooler Moment: Die Metallscheibe rast durch die Luft, haut ein halbes Dutzend Schurken um und landet wieder in der Hand des Helden. Und in den Spielfilmen aus den späten 1970ern? Das war das eine unfreiwillig komische Nummer. Wenn Sie es noch nicht getan haben, schauen Sie es sich im Video oben an. Denn Bilder sagen in diesem Fall mehr als tausend Worte.

DVD: «Captain America II: Death To Soon», 101 Films, 1979.

Der schönste Filmschrott

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