Film-Tipp des Tages: «Mein Name ist Eugen»

Die beiden Berner Lausbuben Eugen und Wrigley werden von den Eltern für ihre Streiche hart bestraft: Sie dürfen nicht ins Pfadilager. Deshalb reissen sie von zu Hause aus und machen sich auf die Suche nach dem König der Lausbuben.

Die Eltern sind nicht zufrieden mit ihrem Sohn Eugen.

Bildlegende: Nicht zufrieden mit dem Sohn Mike Müller als Vater von Eugen, Monika Niggeler als Mutter. SRF/Kontraproduktion AG

Bern 1964: Eugen, Wrigley, Eduard und Bäschteli sind stadtbekannte Lausbuben. Ihre Eltern kommen mit Erziehungsmassnahmen kaum nach. Ein antiker Ritterhelm, der argen Schaden nimmt, und ein Faltboot, das durch alle Stockwerke des Mehrfamilienhauses bricht, bringen das Fass zum Überlaufen.

Die Suche nach dem König

Eugen und Wrigley dürfen nicht ins Pfadilager. Sie beschliessen, stattdessen nach Fritzli Bühler zu suchen, dem König der Lausbuben. Dieser hat einst im selben Haus gelebt und hier seine Geheimkarte mit dem Schatz am Titicacasee verloren. Eugen und Wrigley haben sie gefunden. Jetzt steigen sie auf ihre Velos und flüchten vor den zornigen Eltern.

Eine andere «Tour de Suisse»

Über einen Umweg landen sie doch noch im Pfadilager im Tessin. Dort gabeln sie Eduard und Bäschteli auf. Zusammen fahren die vier Lausbuben mit dem Velo durch die Schweiz und erleben eine Menge Abenteuer. Dicht auf ihren Fersen folgen die Eltern, die schliesslich die Polizei einschalten. Jetzt sucht die ganze Schweiz nach den Berner Lausbuben.

Erfolgreich auf der grossen Leinwand

Die Komödie entstand nach der Vorlage von Klaus Schädelins bekanntem Buch. Michael Steiner hat daraus in Koproduktion mit dem Schweizer Fernsehen einen der erfolgreichsten Schweizer Filme im Kino gemacht.

Sendeplatz

Sonntagabend um 20.05 auf SRF 1.