Film-Tipp des Tages: «Scarface»

Der kubanische Flüchtling Tony Montana verwirklicht den amerikanischen Traum auf seine Weise: vom Tellerwäscher zum gefürchteten Drogenbaron. Doch mit dem Erfolg kommt auch der Verfolgungswahn, und Montanas Imperium beginnt zu zerfallen. Klassisches Gangsterepos mit Al Pacino und Michelle Pfeiffer.

Ein Mann im Anzug ballert mit einem Maschinengewehr.

Bildlegende: Al Pacino als «Scarface». SRF/NBC Universal

Mit Tausenden von anderen kubanischen Flüchtlingen werden die beiden Kleinkriminellen Tony Montana (Al Pacino) und Manny Ribera (Steven Bauer) 1980 an die Küste Floridas gespült. Ihre Vergangenheit können sie vor den Einwanderungsbehörden verbergen. Dank einer kleinen Gefälligkeit - sie ermorden einen Gehilfen Fidel Castros - erlangen sie eine Green Card, die US-Arbeitserlaubnis.

In einer Spelunke von Miami spülen Tony und Manny Geschirr, bis ihnen Omar (F. Murray Abraham) 5000 Dollar bietet, um einen Kokaindeal über die Bühne zu bringen. Tony wittert eine Falle und will die Drogen dem Boss Frank Lopez (Robert Loggia) persönlich übergeben. Dieser dankt es ihnen mit einer Einladung zum Abendessen. Obschon Tony unverhohlen ein Auge auf Lopez' hübsche Freundin Elvira (Michelle Pfeiffer) wirft, stellt Lopez den ehrgeizigen Emporkömmling an.

Tony begreift das kriminelle Spiel schnell, und entsprechend rasant ist sein Aufstieg. Während ihn seine Mutter (Miriam Colon) mit Verachtung straft, bewundert Schwester Gina (Mary Elizabeth Mastrantonio) die Karriere ihres grossen Bruders. Bald scheint nichts mehr unmöglich für Tony Montana. Er heiratet Elvira und wohnt in einer Villa. Doch mit dem Erfolg kommt auch das Misstrauen. Überall sieht Montana Feinde und verliert zusehends die Kontrolle über sich und sein Drogenimperium.

Sendeplatz

Samstagnacht um 23:40 Uhr auf SRF zwei