Film-Tipp des Tages: «Vaterjagd»

Weil einer Headhunterin der leibliche Vater ihres Kindes nicht passend erscheint, schreibt sie die Stelle für den perfekten Vater neu aus und testet die Bewerber auf Herz und Nieren.

Eine Frau und ein Mann, beide mit Schutzbrille, sitzen auf einem Sofa. Die Frau zielt mit einer Waffe.

Bildlegende: Oriana Schrage als Mila, Matthias Britschgi als Vaterkandidat Jan. SRF/Severin Nowacki

Die durch ihre heiratswütige Mutter geprägte und darum leicht abgedrehte Karrierefrau Mila zelebriert ihr rasantes, ungebundenes Leben - bis sie vom 23-jährigen Bruno geschwängert wird. Als ausgemachter Kindskopf kann er der attraktiven Mittdreissigerin und ihren hohen Ansprüchen jedoch nicht einmal annähernd genügen. Also muss Bruno schleunigst ersetzt werden. Schliesslich kann Mila dem neuen Traumvater ein Kuckuckskind nur unterjubeln, solange ihr Bauch nicht aus allen Nähten platzt. Gut, dass Mila als Headhunterin Zugang zu zahlreichen Bewerbungsmappen von Männern hat, die perfekt ihrem «Beuteschema» entsprechen.

Milas homosexuellem Sandkastenfreund Luke gefällt die Idee, die Vakanz des Vaters für Milas Baby auf professionellem Weg zu besetzen. Tim hingegen, mit dem Luke eine Tochter grosszieht und der Milas «Vater-Assessment-Center» vor dem Chef der Headhunter-Firma decken muss, protestiert lauthals. Doch dafür hat Mila kein Gehör. Denn bereits lädt sie valable Kandidaten zu einem als Bewerbungsgespräch «getarnten» Date ein.
Aber was ist, wenn ein potenzieller Vater in der «Probezeit» nicht hält, was der Lebenslauf verspricht? Mila braucht einen Plan B und jagt kurzerhand einer anderen Frau das Blind Date ab. Doch damit manövriert sich Mila nur noch mehr in einen selbstverschuldeten Teufelskreis und muss aufpassen, dass aus der Jägerin nicht plötzlich die Gejagte wird.

Sendeplatz

Mittwoch um 20:00 Uhr auf SRF zwei