Film-Tipp des Tages: Weiterleben

Ein Film über Menschen, die für mehr Freiheit und Gerechtigkeit gekämpft haben und teuer dafür bezahlen mussten. Die zwei Frauen und zwei Männer aus dem Tibet, dem Kongo, Chile und der Türkei leben heute in der Schweiz; wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte sind sie schwer gefoltert worden.

Eine asiatische Frau.

Bildlegende: Phuntsog in Lausanne. SRF/Hans Haldimann

Sie haben gegen die Unterdrückung ihres Volkes demonstriert, Wandzeitungen geschrieben oder sich bei einer fortschrittlichen Partei engagiert - alles Dinge, die heute in europäischen Ländern zum politischen Alltag gehören. Aber weil die Regierungen ihrer Herkunftsländer keine abweichenden Meinungen duldeten, wurden sie schwerstens gefoltert und zum Teil jahrelang eingesperrt: Eine Tibeterin, eine Kongolesin, ein Chilene und ein Kurde aus der Türkei erzählen, wie sie mit dieser schweren Last in der Schweiz ein neues Leben aufbauen.  

Über die Produktion

Der Film kommt ohne Horrorbilder aus und gewinnt seine Kraft allein durch die Erzählung der Protagonisten. Wie schaffen es diese vier, nach dem Schlimmsten, das einem Menschen passieren kann, weiterzuleben? Wie gelingt es ihnen, von dem Geschehenen nicht erdrückt zu werden? Die Antwort ist erstaunlich: Auch nach dem Horror hat niemand von diesen vier die Hoffnung auf eine bessere Welt verloren.

«Weiterleben» ist also ein Film über sehr starke Menschen, über die Kraft, das Grauen zu überwinden.

Sendeplatz

Mittwoch um 23:55 Uhr auf SRF 1.

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