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Film & Serien Zum Geburtstag von Bruce Lee: Für immer der King of Kung-Fu

Happy Birthday, Bruce Lee! Die Film- und Martial-Arts-Legende wäre 75 Jahre alt geworden. Lee hinterlässt ein filmisches Erbe, das nicht nur den Actionfilm bis heute prägt, sondern auch eine Brücke zwischen Hongkong und Hollywood geschlagen hat.

Legende: Video Filmschatz: «Enter the Dragon» abspielen. Laufzeit 4:41 Minuten.
Vom 25.11.2015.

1. In seiner ersten Rolle spielte er ein Mädchen

Bruce Lees erster Auftritt war im US-Film «Golden Gate Girl», Link öffnet in einem neuen Fenster von 1941. In dem Film spielte er ein Mädchen, was nicht weiter auffiel, weil Bruce noch ein Baby war. Sein Vater war seiner Zeit ein bekannter Schauspieler der kantonesischen Oper und beim chinesischen Film. Bruce Lee wurde in San Francisco geboren, aber seine Eltern zogen mit ihm zurück nach Hongkong, wo er in die Fussstapfen seines Vaters trat. Zwischen 6 und 19 Jahren spielte er in 19 Hongkong-Filmen mit.

Bruce Lee
Legende: Bruce Lee mit 26 Jahren in der Serie «The Green Hornet». Getty Images

2. Cha-Cha-Cha

Der König des Kung-Fu beherrschte nicht nur die schnellsten Kicks, sondern auch elegante Hüftschwünge. Bruce Lees zweite Leidenschaft war der Cha-Cha-Cha, Link öffnet in einem neuen Fenster. 1958 gewann er mit 17 Jahren sogar die Cha-Cha-Cha-Tanzmeisterschaften in Hongkong. Als er ein Jahr später mit dem Schiff in die Vereinigten Staaten zurückkehrte, verdiente er sich auf dem Dampfer ein paar Groschen, in dem er anderen Passagieren Tanzunterricht gab. In San Francisco angekommen, machte er damit gleich weiter. Einer seiner ersten Jobs war Tanzlehrer.

3. Kung-Fu für Promis

Bevor Bruce Lee mit seinen legendären Kung-Fu-Filmen bekannt wurde, gab er Kampfsport-Unterricht für die Hollywood-Prominenz. Zu seinen Schülern gehörten zum Beispiel Steve McQueen, James Garner, Roman Polanski oder James Coburn. In einem Interview, Link öffnet in einem neuen Fenster sagte er: «Die Schauspieler kommen nicht zu mir, weil sie lernen wollen, sich zu verteidigen. Sie wollen bei mir lernen, sich mit dem Körper auszudrücken.»

4. Bruce der Blitz

Bruce Lee war schnell wie ein Blitz. Mit blossem Auge konnte man die Technik seiner Kicks und Schläge kaum erkennen. Bei vielen Kung-Fu-Filmen aus dieser Zeit spulte man die Kampf-Szenen etwas schneller ab, damit es dynamischer wirkte. Nur bei Bruce Lee musste man diese Szenen, Link öffnet in einem neuen Fenster verlangsamen, damit seine Bewegungen für das Publikum sichtbar waren.

Bruce Lee gegen Cuck Norris
Legende: Chuck Norris hat schon mehr Leute vermöbelt als IKEA. Imago

5. Bruce Lee machte Chuck Norris berühmt

Action-Star Chuck Norris verdankte Bruce Lee seinen filmischen Durchbruch. Nachdem Bruce Lee es als neuer Star am Kung-Fu-Film-Himmel geschafft hatte, übernahm er die Regie für «Way of the Dragon», Link öffnet in einem neuen Fenster von 1972 mit dem deutschen Titel «Die Todeskralle schlägt zurück». Für diesen Film engagierte er den Karate-Weltmeister von 1967. Das war Chuck Norris.

6. Bruceploitation

Mit nur vier Filmen beförderte sich Bruce Lee in den Ikonen-Himmel. Nach seinem plötzlichen Tod im Alter von 32 Jahren war die Welt erst recht verrückt nach seinen Filmen. Dass der «King of Kung-Fu» aber tot war, hinderte die Filmindustrie nicht daran, weiterhin Bruce-Lee-Filme zu produzieren, in dem sie einfach Doppelgänger einsetzten. So entstand das Film-Genre «Bruceploitation», Link öffnet in einem neuen Fenster. Zwischen 1974 bis 1984 wurden mehr als 100 solcher Filme unter dem Bruce-Lee-Label produziert.

Bruce Lee mit Sonnenbrille
Legende: Bruce Lee modebewusst in den 70ern. Everett/Rex

7. Der Bruce-Lee-Fluch

Vater wie Sohn starben beide auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und viel zu jung. Bruce Lees Sohn Brandon wollte sich wie sein Vater und Grossvater einen Namen als Schauspieler machen. Gerade als er seine erste Hauptrolle verbuchen konnte und in dem Actionfilm «The Crow» von 1994 seine zweite antrat, starb er mit 28 Jahren während der Dreharbeiten. Er wurde versehentlich erschossen. In einer mit Platzpatronen geladenen Waffe befanden sich noch Fragmente einer echten Pistolenkugel, die beim Schiessen mit herausgeschleudert wurden und Brandon Lee tödlich verletzten. Ironie des Schicksals: Er spielte in der Hauptrolle einen Toten, der auferstanden war, um sich zu rächen.

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