Das sind die Preisträger des Schweizer Grand Prix Design 2016

Der «Schweizer Grand Prix Design» geht in diesem Jahr an die Textildesignerin Claudia Caviezel, den Möbeldesigner und Innenarchitekten Hans Eichenberger sowie an den Grafikdesigner Ralph Schraivogel. Die Auszeichnung des Bundesamtes für Kultur ist mit je 40'000 Franken dotiert.

Der «Grand Prix Design» zeichnet herausragende Gestalter aus, die «entscheidende Impulse für das Kulturschaffen aus der Schweiz gesetzt haben», wie das Bundesamt für Kultur (BAK) in einem Communiqué mitteilte.

Einzigartiger Instinkt für Muster und Farben

Die 1977 in Zug geborene Caviezel erhalte die Auszeichnung für ihre «pionierhafte und innovative Muster- sowie Farbkombinationen in der schweizerischen Mode-, Textil- und Produktedesignpraxis». Die Designerin arbeitet heute beim St. Galler Modeunternehmen Akris. Caviezel erhielt in Vorjahren bereits dreimal einen Schweizer Designpreis.

Schraivogels Plakate seien legendär und visuell unverwechselbar, begründet die Jury die Wahl des 1960 in Luzern geborenen Grafikdesigners. Auch er wurde bereits mit einem Schweizer Designpreis ausgezeichnet, seine Plakate hängen zudem etwa im renommierten Museum of Modern Art (MoMA) in New York.

Unnachahmlich klare Handschrift

Gar einen «epochalen Beitrag» habe Eichenberger im Möbel- und Interiordesign geleistet. Der heute 90-jährige Berner Designer hat weltweit bekannte Einrichtungsgegenstände entworfen und wurde ebenfalls bereits mit zahlreichen Preisen geehrt. Auch seine Entwürfe finden sich im MoMA in New York.

Die ausgezeichneten Künstler erhalten ihre Preise am 14. Juni im Rahmen der Eröffnung der Swiss Design Awards in Basel. Eine Ausstellung, die parallel zur Art Basel vom 14. bis 19. Juni stattfindet, ehrt zudem das Schaffen der Designer mit Interviews und Porträts.

Sendung: Radio SRF 4 News, Nachrichten, 7.4.2016, 12:00 Uhr