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Kim de l'Horizon und das «Blutbuch»
Aus Kultur-Aktualität vom 20.09.2022.
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Schweizer Roman auf Shortlist Kim de l'Horizon ist im Finale für den Deutschen Buchpreis

Die sechs Finalistinnen und Finalisten für den Deutschen Buchpreis stehen fest: Nominiert ist auch Kim de l'Horizon aus der Schweiz mit dem Roman «Blutbuch», der schon mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet wurde.

Der Roman «Blutbuch»

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Wie auch Kim de l'Horizon identifiziert sich die Erzählfigur in «Blutbuch» weder als Mann noch als Frau.

Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, scheint die Figur in Zürich mittlerweile weit weg von den engen Strukturen der Vergangenheit. Dann erkrankt die Grossmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

«Blutbuch», Dumont Verlag, 2022.

Weiter stehen Fatma Aydemir («Dschinns»), Kristine Bilkau («Nebenan»), Daniela Dröscher («Lügen über meine Mutter»), Jan Faktor («Trottel») und Eckhart Nickel («Spitzweg») auf der Shortliste. Das gab die Jury bekannt.

«Künstlerische Unbedingtheit»

Die Nominierten bildeten die thematische wie stilistische Vielfalt der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ab, sagte Jurysprecherin Miriam Zeh. Die sechs Titel der Shortlist hätten die Jury in ihrer ästhetischen Eigenheit überzeugt. «Gemeinsam ist ihnen: eine künstlerische Unbedingtheit.»

Die Jury hatte insgesamt 233 Titel gesichtet. Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 verliehen und gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche. Der Sieger oder die Siegerin erhält 25'000 Euro, die übrigen Autoren der Shortlist jeweils 2500 Euro. Der Gewinner oder die Gewinnerin 2022 wird am 17. Oktober, zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse, verkündet.

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