Der Hochnebel ist gekommen, um zu bleiben!

Im Flachland sucht man die Sonne in der ersten Dezemberwoche vielerorts vergebens.

Graues Nebelmeer über den Tal. Darüber blauer Himmel mit wenigen Wolken.

Bildlegende: Nebel und Hochnebel in der Surselva. Blick von Flond/GR aufs Nebelmeer. Hans-Ueli Gisler

Im Flachland in der ersten Dezemberwoche kein Sonnenstrahl?

Der Hochnebel ist gekommen, um zu bleiben! Im Flachland wird die erste Dezemberwoche voraussichtlich vielerorts komplett ohne Sonnenschein über die Bühne gehen.

Die Hochnebelobergrenze pendelt sich zunächst zwischen 1400 und 1800 Metern ein, so dass auch die meisten Alpentäler im Nebelgrau stecken. Ab Donnerstag sinkt die Obergrenze wahrscheinlich etwas ab und liegt dann zwischen 1000 und 1400 Metern. Am Samstag wird der Hochnebel von Wolken abgelöst, die etwas Regen und später bis rund 600 Meter Schneeflocken bringen.

Am Sonntag verschwinden die Wolken zwar. Ob es dann aber für Sonnenschein im Flachland reicht oder ob sich bereits wieder Hochnebel breit macht, ist noch unklar.

Extrem trüber Dezember 2002

Rekordverdächtig trüb war es im Dezember 2002: Im Mittelland zeigte sich die Sonne bis zum 14. Dezember praktisch nie und auch danach machte sie sich äusserst rar. In Wynau/BE und in Buchs/AG gab es im ganzen Monat gerade mal 2 Stunden Sonnenschein.

In St. Gallen wurden im Dezember 2002 knapp 10 Sonnenstunden registriert. Dies ist der Negativrekord in der dort bis ins Jahre 1959 zurückreichenden Messreihe.