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Meteo-News Kalter Wochenstart

Am Montagmorgen war es sehr kalt, selbst im Flachland gab es stellenweise Temperaturen unter null Grad. Dazu trat verbreitet Bodenfrost auf. Die Eisheiligen in einer Woche gelten laut Überlieferung als letzter Termin für Bodenfrost im Frühling.

Baum mit Rauhreif an den Ästen
Legende: Rauhreif Rauhreif am Montagmorgen auf der Hasenmatt / SO H. Sommer

Die Woche begann kalt, auch im Flachland sanken die Temperaturen zum Teil knapp unter null Grad.

Temperaturen am Montagmorgen

Welschenrohr / SO-1,8 °C
Eggiwil / BE-1,5 °C
Schüpfheim / LU-1,1 °C
Thun / BE-0,7 °C
Ebnat-Kappel / SG-0,4 °C
Mosen / LU-0,3 °C
Mervelier / JU-0,2 °C

In Bodennähe gab es verbreitet Frost, so war es angebracht, empfindliche Pflanzen wie zum Beispiel Erdbeeren vor der Kälte zu schützen.

«Eisheilige» erst in einer Woche

In der Landwirtschaft und unter Hobbygärtnern gelten eigentlich die «Eisheiligen» Mitte Mai als letzter Termin für Bodenfrost, das heisst, Minustemperaturen knapp über dem Boden. Eine Bauernregel besagt: «Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist». Mit Sophie ist der Gedenktag an die Kalte Sophie am 15. Mai gemeint.

Droht erneut Bodenfrost?

Eine Untersuchung des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie hat aber gezeigt, dass es Mitte Mai keine signifikante Häufung von Bodenfrost gibt. Generell gibt es im Mai im Durchschnitt nur noch einen Tag mit Bodenfrost. Eindeutig am häufigsten tritt dieser Tag im ersten Monatsdrittel auf.

Bis Ende dieser Woche bleibt es eher mild, so dass wir wahrscheinlich die kälteste Phase bereits überstanden haben. Falls nun trotzdem noch einmal Bodenfrost auftreten sollte, informiert SRF Meteo mit einem Wetteralarm, Link öffnet in einem neuen Fenster. Empfindliche südländische Sorten wie etwa Gurke oder Basilikum sollten zur Sicherheit bis zum Monatswechsel geschützt bleiben.