Wettertrend Maiwetter: Zum Sommer ist es nicht mehr weit

Nach dem winterlichen Aprilende stellt sich die Frage: Was bringt uns der Mai? Eine verlässliche Prognose gibt es nur für die erste Maiwoche. Was danach folgt, ist noch offen. Langsam geht es aber Richtung Sommer, wie ein Blick in die Statistik zeigt.

Nach Frost und Starkschneefall Ende April sehnen sich viele nach sonnigem und warmen Frühlingswetter. Doch in den nächsten Tagen geht es vorerst mit typischen «Aprilwetter» weiter - Frühsommerwärme ist noch nicht in Sicht. Dennoch: Ein Blick in die Klimastatistik lässt Hoffnung aufkommen.

Mai bringt die ersten Tage mit Sommerwärme

Die durchschnittliche Höchsttemperatur liegt im Mai zwischen 18 und 20 Grad. Meistens wird es auch erstmals seit Monaten wieder sommerlich warm. Im Mittel der Jahre 1981 bis 2010 gab es im Flachland zwei bis fünf Tage mit mindestens 25 Grad. Hitzetage mit 30 Grad und mehr sind an den meisten Orten noch selten. In Chur/GR wird die 30-Grad-Marke im langjährigen Mittel aber in jedem zweiten Jahr bereits überschritten.

Erwartungswerte (Mittel 1981 bis 2010)

Ort
T min °C
T max °C
SommertageSonnenschein in h
Basel9.219.64.3175
Bern7.418.22.3182
Chur8.920.04.8169
Luzern8.919.13.6161
Locarno11.920.54.5192

Rang 4 in Sachen Sonnenschein

Bezüglich Sonnenstunden hat der Mai gegen die Sommermonate Juni, Juli und August natürlich keine Chance. Dahinter liefert er sich mit dem September ein enges Duell. Meistens reicht es mit 160 bis 190 Sonnenstunden für Platz 4, wie die Normwerte vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie zeigen.

35,1 Grad im Mai 2009

Der Mai-Hitzerekord stammt aus dem Jahre 2009. Vor 8 Jahren wurde es am 25. in Sitten/VS 35,1 Grad heiss. In Chur/GR schwitzte man am gleichen Tag bei 34 Grad.