Zum Inhalt springen
Inhalt

Herbstliches Erwachen Sanfter Morgennebel

Ruhige und sanfte Minuten brachte der Nebel am frühen Morgen. Doch die starke Sommersonne weckte die Welt bald aus ihrem Dornröschenschlaf. Der Nebel löste sich auf.

Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen.
Autor: Eduard Mörike (1804-1875)Deutscher Lyriker