SRF METEO-Hintergrund: Die Saffir-Simpson-Skala

Die Stärke von Hurrikanen (im Pazifik Zyklonen oder Taifune) wird heute nach der 5-teiligen Saffir-Simpson-Skala angegeben. Sie richtet sich primär nach der Windstärke und der entsprechenden Fluthöhe.

Die 5-teilige Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala

Kategorie

Wind in km/h

Fluthöhe über Normal

Kerndruck in hPa

1

119-154

bis 1.60 m

über 980

2

155-178

bis 2.50 m

979 - 965

3

179-209

bis 3.80 m

964 - 945

4

210-250

bis 5.50 m

944 - 920

5

> 250

> 5.50 m

unter 920

Die Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala wurde Anfang der 1970er Jahre von Herbert Saffir und Bob Simpson, einem früheren Direktor des US-amerikanischen National Hurricane Center anhand von Studien über die Auswirkungen von Hurrikanen, speziell des Hurrikans Camille, entwickelt und ab 1972 vom amerikanischen National Hurricane Center offiziell eingeführt.

Die Skala verwendet zur Einordnung die Windgeschwindigkeit. Die Einteilung in fünf Kategorien, mit 1 beginnend, wurde nach der Höhe der vom Sturm erzeugten Meereswellen und dem Luftdruck im Zentrum (Auge) des Hurrikans vorgenommen.

Die Skala wurde zuerst und in erster Linie für die Seefahrt entwickelt, weshalb die exakten Bereichsgrenzen in Knoten definiert sind. Die Grenze zwischen tropischem Sturm und Hurrikan (64 Knoten) entspricht der Grenze zwischen Windstärke 11 und 12 nach Beaufort. Jedoch wird die Windgeschwindigkeit in den Vereinigten Staaten traditionell in Meilen pro Stunde (miles per hour) angegeben.

Palmen werden vom Sturmwind niedergedrückt.

Bildlegende: Zyklon "Debbie" hatte vorübergehend Stärke 4. Keystone