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«Weatherwatch» Weiterhin viel Schnee, aber auch Regen

Das Wichtigste in Kürze

  • Weiterhin grosse Neuschneemengen in den Alpen
  • Lawinensituation verbreitet sehr gross
  • Viel Regen im Flachland
  • Verbreitet mässige, teils erhebliche Hochwassergefahr

Viel Neuschnee in den Alpen

Viel Neuschnee

Bis Dienstagmorgen schneit es im Alpenraum fast ohne Pause weiter. Die grössten Mengen fallen am Alpennordhang und im Wallis, wir erwarten nochmals zwischen 60 und 100 cm Neuschnee. In den übrigen Regionen fallen zwischen 30 und 60 cm Schnee. Die Schneefallgrenze liegt tagsüber meist auf 1200 bis 1800 m. In den westlichen Alpen regnet es vorübergehend bis auf 2000 m. Inneralpin und im Osten schneit es noch länger bis weiter hinunter

Ausserordentlich kritische Lawinensituation

Mit dem vielen Neuschnee und dem stürmischen Nordwind steigt die Lawinengefahr an. Zudem regnet es besonders im Westen bis weit hinauf, wodurch die Schneedecke instabil wird. Das SLF warnt für Montag im Alpenraum verbreitet vor sehr grosser Lawinengefahr. Das ist die höchste Gefahrenstufe 5. Seit dem Lawinenwinter 1999 ist das in einer so grossen Region nicht mehr vorgekommen.

Regen

Im Flachland fallen bis am Dienstagmorgen grosse Niederschlagsmengen: 30 bis 50 mm. Zusammen mit der Schneeschmelze kommt tagsüber viel Wasser in den Abfluss. Es herrscht verbreitet mässige Hochwassergefahr für kleine und mittelgrosse Fliessgewässer. Am Rhein zwischen Mündung Aare und Basel herrscht gemäss den Informationen des Bundesamtes für Umwelt BAFU erhebliche Hochwassergefahr, das heisst Stufe 3 von 5.

Wind

Der Westwind frischt heute noch einmal kräftig auf. Die Böen liegen im Flachland um 60 km/h. Auf den Gipfeln bläst weiterhin starker bis stürmischer Nord- bis Nordwestwind, stellenweise gibt es sogar Orkanböen.