Windzeichen im Schnee

Der Wind zaubert zuweilen schöne und spannende Muster in den Schnee. Mit etwas Übung und Geschick erkennt man an den Mustern die ehemals vorherrschende Windrichtung.

Weht der Wind über einen Bergkamm (Rücken) hinweg, transportiert er Schnee von der windzugewandten Seite (Luv) in die windabgewandte Seite (Lee). Sowohl im Luv, als auch im Lee entstehen dabei Windmuster.

Zastrugis entstehen im Luv eines Berges. Das Zackenmuster des Zastrugi schaut dabei dem Wind entgegen. Die Rücken der Berge und Hügel sind oftmals vom Wind glattgefegt, sogar Steine können hervorschauen. Im Lee sammelt sich der Schnee aus dem Luv. In Kammnähe entstehen teilweise mächtige Wechten, in weiten Hängen türmen sich weiche Dünen auf. Rund um Steine und Felsbrocken erkennt man den Wind anhand von Windlöchern und Windschweife. Das Windloch entsteht im Luv, der Windschweif im Lee.

Quellen

whiterisk.ch

avalanches.org

alpintech.at