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International 1000 Nationalgardisten gegen illegale Einwanderer

Rick Perry, der Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, schickt bis zu 1000 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Sie sollen den Grenzzaun besser bewachen. Doch Perry will mit dem Thema Einwanderung vor allem politisch punkten.

Legende: Video USA: Neue Massnahmen gegen illegale Einwanderer abspielen. Laufzeit 1:17 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 22.07.2014.
Karte USA und Mexiko
Legende: Tausend Nationalgardisten sollen die mexikanisch-amerikanische Grenze sichern. SRF

Der US-Bundesstaat Texas ist besonders von der aktuellen Einwanderungswelle betroffen. Seit letztem Herbst sind über 50'000 Minderjährige an der texanischen Grenze zu Mexiko aufgegriffen worden. Die meisten Jugendlichen stammen aus Guatemala, Honduras und El Salvador und stellen die USA vor heikle Probleme.

Doch die Jugendlichen machten nur 20 Prozent der illegalen Einwanderer aus, sagte der texanische Gouverneur Rick Perry. Währenddem sich die Grenzwache um die sie kümmere, weiteten kriminelle Banden und Drogenkartelle ihre Tätigkeit aus. «Deshalb aktiviere ich die texanischen Reservisten der Nationalgarde», sagte der Republikaner.

Republikaner blockieren Kredit

Er will bis zu 1000 Soldaten an die Grenze schicken, um den Grenzschutz zu verstärken. Gleichzeitig blockiert seine Partei in Washington den Milliardenkredit, den Präsident Barack Obama verlangt, um den Ansturm an der Grenze einzudämmen.

Zudem weisen neueste Zahlen von an der Grenze verhafteten Immigranten darauf hin, dass die Einwanderung abnimmt.

Perrys Aktion dient denn auch seinem persönlichen Ziel: Dem texanischen Gouverneur werden Ambitionen aufs Präsidentenamt nachgesagt. Die Einwanderungskrise bietet ihm die Gelegenheit, sich landesweit als tatkräftigen Politiker zu präsentieren.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Daran sollte sich die Schweiz mal ein Vorbild nehmen. Aber eben.... wir haben ja noch sooooo viel Platz und noch sooooo viel Geld. Alles rein in die gute Stube.
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Es ist doch ganz normal, dass man diesen Flüchtlingsstrom aufhalten will. Alle die sich als Heilige fühlen, sollen doch bitte 3-4 Asylanten oder Flüchtlinge bei sich zu Haus aufnehmen + die Verantwortung dafür übernehmen. Die grössten Schreier sind natürlich diejenigen, die eben gerade das nicht wollen. Eigentlich kann man gar niemandem helfen, denn alle Hilfe an diese Leute fördert vor allem eines, dass die "Schlechten" im eigenen Land alleine regieren können oder diese das ganze Geld erhalten.
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  • Kommentar von Walter Wieser, USA
    Obama will 3.7 Milliarden $ um die Flut der Immigranten einzudaemmen. In anderen Worten, um diese noch mehr zu verwoehnen, damit wir noch mehr davon haben..... Rick Perry wird seine Grenze mit vorhandenen Mitteln, (Nationalgarde), fuer weniger Geld und viel effizienter schuetzen. Das ist nicht nur sein Recht, sondern auch seine Pflicht! Ihm deshalb propagandistische Gruende fuer seine Aktionen vorzuwerfen ist voellig unangebracht.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Aber gestern in Nachrichten gesehen, sind es hauptsächlich minderjährige Kinder, welche alleine über die Grenzen kommen & gegen diese stellt jetzt Perry Nationalgardisten an die Grenze zu Mexiko auf!
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