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Flucht über das Mittelmeer 92 Prozent der Minderjährigen erreichen Italien ohne Begleitung

Legende: Video Kinder alleine auf der Flucht abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 18.05.2017.
  • Weltweit sind in den letzten zwei Jahren 300'000 unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht gewesen. Das entspricht einer Verfünffachung seit 2010. Allein in Europa waren es 170'000, schreibt das UNO-Kinderhilfswerk Unicef in seinem jüngsten Bericht. Hunderte, so die Schätzungen, sind unterwegs ertrunken.
  • 92 Prozent aller Kinder und Jugendlichen, die Italien auf dem Seeweg erreichten, sind ohne ihre Familien unterwegs. Viele der alleine reisenden Kinder und Jugendlichen kommen laut Unicef derzeit aus Eritrea, Gambia, Nigeria, Ägypten und Guinea.
  • Schlepper und Menschenhändler nutzten die Verletzlichkeit der Mädchen und Knaben aus: Sie würden ihnen über die Grenzen helfen, nur um sie wie Sklaven zu verkaufen oder zur Prostitution zu zwingen, so Unicef.
  • Das Kinderhilfswerk sieht nun die Politik in der Pflicht: Am G7-Gipfel am 26. und 27. Mai in Italien müsse ein Aktionsplan zum Schutz von Flüchtlings- und Migrantenkinder verabschiedet werden, fordert Unicef.

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Fabienne Soguel (Triggerin)
    Es müsste endlich mal geklärt werden, in welchen Ländern die Bevölkerung an Leib und Leben bedroht ist und in welchen nicht. Und dann müsste dementsprechend gehandelt werden. Diese vielen undifferenzierten, verallgemeinernden Meinungen finde ich unangebracht und nicht zweckdienlich.
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    1. Antwort von Gisela Niedermann (Gisela Niedermann)
      Sämtliche hier aufgeführte Meinungen zum jetzigen Stand dieser unheimlichen illegalen Einwanderung drücken das grosse Misstrauen gegenüber dieser Migration aus. Ein Zeichen der Stimmung nicht nur hierzulande, sondern in ganz Europa. Es ist längst bekannt, wo Krieg herrscht und wo nicht, das weiss die UNO, UNICEF, die Politik, etc. Hier hilft nur, Bootsüberquerungen im Mittelmeer untersagen.
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  • Kommentar von rosi gantenbein (lara croft)
    Ein unter dem Vorwand des Krieges in Afrika bewusst organisierter Wirtschaftstourismus, welcher in Europa aufgrund seiner Dekadenz, falsch verstandener Humanität, der Unfähigkeit der etablierten Parteien und der allgemeinen Lethargie und Gleichgültigkeit geduldet wird. Eine fatale Entwicklung!
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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Das sind anscheinend die neuen Entwicklungsprogramme, die sich UNO ausgedacht hat, um eine Teilnahme am Weltgeschehen zu suggerieren.Das Märchen von Kriegsflüchtlingen wurde längst entlarvt.Es findet eine politisch motivierte und arrangierte Migrationswelle von Afrika nach Europa statt.Anderswie kann man sich die Untätigkeit der EU-Politiker nicht vorstellen.Trotzdem steht die Regierung eines Landes für die Fehler,bei denen sie blindlings mitmacht.Die Regierungen Europas sind nicht mehr wählbar.
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