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International Acht weitere Festnahmen nach Terroranschlag in Tunesien

Nach dem Anschlag im Badeort Sousse hat die tunesische Polizei acht Verdächtige festgenommen. In und um die Touristenregionen haben die Behörden derweil das Sicherheitsdispositiv verstärkt. Ungeachtet dessen raten niederländische Reiseagenturen von Reisen in die Region ab.

Nach dem Terroranschlag im tunesischen Badeort Sousse hat die Polizei im nordafrikanischen Land acht Verdächtige mit «direkter Verbindung» zum Attentat festgenommen. Die Verdächtigen und der Attentäter sollen in Terrorlagern in Libyen ausgebildet worden sein. Dies gab die Regierung in Tunis bekannt.

Aus dem tunesischen Innenministerium hiess es, im Zuge der Ermittlungen seien weitere Festnahmen möglich.

Niederländische Touristen ausgeflogen

Aus Sorge vor weiteren Terroranschlägen werden die niederländischen Touristen derweil aus Tunesien ausgeflogen. Die Reiseveranstalter reagierten damit auf eine dringende Reisewarnung des niederländischen Aussenministeriums, sagte ein Sprecher einer der Reiseorganisationen.

Legende: Video Tunesien stockt Sicherheitsdispositiv auf (unkomment.) abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 02.07.2015.

Das Aussenministerium hatte zuvor von Reisen nach Tunesien abgeraten. «Es kann neue Anschläge geben, auch gegen Touristen und Bürger des Westens.» Dass die tunesischen Behörden das Sicherheitsdispositiv nach dem Anschlag aufgestockt haben, scheint mögliche Feriengäste nur bedingt zu beruhigen.

38 Touristen getötet

Ein 24 Jahre alter Student hatte am vergangenen Freitag in Sousse 38 Touristen getötet, bevor er selbst erschossen wurde. 30 der Opfer waren Briten. Auch zwei Deutsche kamen ums Leben. Die Regierung hatte bereits am Montag die Festnahme mehrerer Verdächtiger gemeldet, die den Attentäter unterstützt haben sollen.

Im März waren bei einem Terrorangriff auf das Bardo-Museum in der Hauptstadt Tunis mehr als 20 Menschen getötet worden.

2 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    In einigen Jahren auch in Ihrer Umgebung Der Daesh (IS) breitet sich auch in Europa rasant aus. Nicht nur über die illegalen Einwanderer unter denen auch Deash-Sympathisanten sind, sondern vor allem durch die islamischen Hassprediger. Diese islamischen Hassprediger haben in jeder westeuropäischen Grossstadt Stützpunkte und die Politik stört das gar nicht. Gewisse Politiker wollen die Jihadisten integrieren und die Islamisten mit Willkommenskultur und Sozialleistungen begrüssen.
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    1. Antwort von Mario D, St. Gallen
      Und wenn sich wirklich alle der Gefahren bewusst sind, wird es leider schon zu spät sein.
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