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International Amokfahrt in Jerusalem: Kind getötet

In der Stadt Jerusalem ist ein Autofahrer in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle gerast. Dabei wurden nach Angaben der Rettungskräfte ein Baby getötet und acht weitere Personen verletzt. Der Attentäter selbst wurde angeschossen und starb im Spital.

Abgesperrte Unfallstelle in Jerusalem.
Legende: Der Mann aus dem arabischen Ostjerusalem sei bereits wegen Anschlägen in Haft gewesen. Reuters

Ein Mann aus dem arabischen Ostjerusalem sei mit hoher Geschwindigkeit mit einem Auto in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle gerast, berichteten Rettungskräfte.

Der mutmassliche Täter wurde nach Polizeiangaben von Sicherheitskräften angeschossen, als er zu fliehen versuchte. Zwei der Verletzten befinden sich nach Angaben von Rettungskräften in einem kritischen Zustand. Auch der Fahrer des Wagens sei durch Schüsse der Polizei schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Familie des mutmasslichen Täters war dieser erst vor kurzem aus dem Gefängnis freigekommen.

Fahrzeuge als Waffe

«Wir können bestätigen, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt hat», sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld. Der Fahrer des Wagens sei einschlägig terroristisch bekannt, sagte er. Er habe bereits wegen Anschlägen in Haft gesessen.

In Israel ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Anschlägen mit Autos und gekaperten Baggern gekommen. Zuletzt hatte ein Palästinenser im August im Zentrum Jerusalems mit einem Baufahrzeug einen Bus gerammt und dabei einen Menschen getötet.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von U.Fröhlich, Herisau
    Slodi, der Terrorist, der den schrecklichen Angriff in Jerusalem verübt hat, war im Internet aktiv, wo er aus seinem Hass auf Israel kein Geheimnis gemacht hatte. Er schrieb sogar über seinen Wunsch, an einem Terrorangriff mitzuwirken. Einen Tag, bevor Slodi mit dem Auto in eine Menschenmenge fuhr und dabei ein drei Monate altes Baby tötete und Menschen verletzte, teilte er ein Video der Al Aksa Brigaden im Internet und sprach seine Bewunderung für die dort gezeigten Selbstmordattentäter aus.
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  • Kommentar von D. Baumann, Zürich
    Grundsätzlich darf eine, noch so grauenhafte Tat einer Einzelperson zu keiner Eskalation führen. Fakt ist jedoch, dass solange in der Charta der Hamas zur Vernichtung Israels und zum Jihad aufgerufen wird, solche Taten gefördert und unterstützt werden.
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    1. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      Warum kamen die Hamas an die Macht? Oder anders gefragt: was könnte Israel beitragen, damit die Gewaltspirale nicht immer weiter dreht? Es ist eine heikle Situation und Einsichten für eine Friedliche Entwicklung sind auf beiden Seiten sehr spärlich vorhanden...
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Israel muss sich behaupten in einer Region, wo sich regelmässig die Tore der Hölle öffnen. Israel ist angewiesen auf sein herausragendes Militär und die ausgezeichnete Geheimdienstarbeit. Israel kann sich letztlich auf niemanden verlassen als auf sich selbst. Die Willenskraft und der Behauptungswille in einer feindlichen Umwelt, die Fähigkeit trotz aller Widrigkeiten, einen funktionierenden Staat nach demokratisch-rechtsstaatlichen Grundsätzen aufzubauen, beeindruckt immer wieder aufs Neue.
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