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Auf zum Mars Trump plant neue Missionen ins All

US-Astronauten sollen wieder auf den Mond. Der US-Präsident gab der Nasa dazu den Auftrag. Auch zum Mars soll es gehen.

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Legende: «Erst einmal zum Mond fliegen, und letztendlich auch zum Mars», die Ansagen von Trump sind ambitioniert. Keystone

Die USA wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine entsprechende Direktive, mit der dieses Ziel wieder offizielle US-Politik wird.

Die US-Weltraumbehörde Nasa wird darin angewiesen, Astronauten wieder zum Mond und schliesslich zum Mars zu schicken. Einen Zeitrahmen oder ein Budget für dieses ambitionierte Ziel nennt die Anordnung nicht.

Trump unterschrieb die Direktive am 45. Jahrestag der bis dato letzten bemannten Mission zum Mond. An der Seite des Präsidenten stand dabei neben anderen auch der Astronaut Buzz Aldrin.

Trump sagte: «Dieses Mal werden wir nicht nur Flaggen aufstellen und unsere Fussabdrücke hinterlassen, sondern wir werden letztlich das Fundament für eine Mars-Mission legen – und, vielleicht, für viele weitere Welten.» Man beabsichtige langfristige Forschung und Nutzung.

Man werde die bemannte Raumfahrt der USA so verändern, dass das Land «die treibende Kraft in der Weltraumindustrie wird, neue Erkenntnisse aus dem Kosmos gewinnt und unglaubliche Technologie in Gang setzt».

Die US-Regierung unter Barack Obama hatte frühere Pläne von Präsident George W. Bush, zum Mond zurückzukehren, seinerzeit zurückgenommen und den Fokus mehr auf den Mars gelegt.

Als bislang letzter Astronaut war Eugene Cernan im Dezember 1972 auf dem Mond. Er starb im Januar im Alter von 82Jahren.

35 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Man kann dem PRÄSIDENTEN zu dieser Entscheidung nur ABSOLUT GRATULIEREN !!
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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Ich bin gespannt woher Herr Trump das Geld dafür holen will. Die USA hat jetzt schon zu wenig zur Verfügung. Das sieht man am Besten an der dortigen Infrastruktur.
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  • Kommentar von Ivan Eremite (Eremite Ivan)
    Trump ist vielleicht schlauer als man denkt, indem er einen Beweis für die Verschwörung durch neue computerisierte NASA-Video-Märchen liefern will. Buzz Aldrin war einer der ausrastenden Astronauten (in Astronauts Gone Wild, Wikipedia, YouTube), der den Journalisten Bart Sibrel schlug, als ihn dieser herausforderte, auf die Bibel zu schwören, dass er wirklich auf dem Mond war.
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    1. Antwort von Matthias Blaser (maetthu)
      Es gibt weit seriösere Dokumentarfilme zu diesem Thema, z.B. "Dark Side of the Moon" oder "Iron Sky". Im Gegensatz zu "Astronauts Gone Wild" sind diese beiden zumindest ansatzweise glaubwürdig. Auch "That Mitchell and Webb Look - Moon Landing" (das findet sich auch auf Youtube) kann ich als Einführung zum Thema sehr empfehlen - das bringt eigentlich alles kurz und präzise auf den Punkt.
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